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40 Millionen Euro Förderung - Dresden setzt sich an die Spitze der digitalen Medizin

Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung wählt ein von der TU Dresden und der Universitätsklinikum Dresden initiiertes Forschungscluster für eine umfassende Förderung aus.

Die Technische Universität Dresden soll ein Zentrum für klinische Forschung werden. Die Hochschule bekomme eine Förderung für ein «Else Kröner-Fresenius-Zentrum für Digitale Gesundheit», teilte Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) am Montag in Dresden mit. Für das Zentrum wird ein einzigartiger eHealth Campus direkt auf dem Gelände des Dresdner Universitätsklinikums Carl Gustav Carus entstehen Wissenschaft und Wirtschaft sollen dort auf dem Gebiet der Medizintechnik zusammenarbeiten. Dadurch könnten Medizingerätehersteller enger mit der Dresdner Hochschulmedizin und anderen Fakultäten kooperieren. Damit hätten sich die Dresdner gegen 26 weitere Bewerber durchgesetzt.

Sachsen wird internationaler Standort für Spitzenforschung

Mit der Entscheidung könne Sachsen zum internationalen Standort für Spitzenforschung und Lehre ausgebaut werden, so Stange. Außerdem hätten die Menschen Zugang zu einer Gesundheitsversorgung auf «allerhöchstem Niveau», so die Ministerin. «Ich bin davon überzeugt, dass die Investition der Else Kröner-Fresenius-Stiftung nachhaltig und erfolgreich ist», ergänzte Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD).

In den kommenden Wochen werde der Vertrag ausgearbeitet, in dem der genaue Umfang des Projekts vereinbart werde, hieß es aus dem Wissenschaftsministerium. Die Stiftung hatte in ihrer Ausschreibung bis zu 40 Millionen Euro über zehn Jahre in Aussicht gestellt.

Das Wirtschaftsministerium hatte der Technischen Universität zudem eine Unterstützung in Höhe von 20 Millionen Euro zugesagt, falls die Stiftung das Vorhaben fördert.

Quelle: dpa/Hochschulmedizin Dresden