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Helios wird Ausbildungspartner der ersten digitalen Medizin-Hochschule

Der erste digitale Medizin-Studiengang nach europäischem Recht wurde heute auf Malta akkreditiert: Die ersten 75 internationalen Studenten können ab dem Wintersemester 2018/2019 an der EDU ihr Online-Medizinstudium starten - mit Helios als klinischem Ausbildungspartner.

Die private Hochschule, an der Studenten ihren Bachelor und zukünftig auch ihren Master in Medizin erlangen, ohne Hörsäle zu besuchen, ist die erste digitale Ausbildungsstätte dieser Art weltweit. An der privaten Hochschule werden langfristig bis zu 3000 Studenten Medizin studieren können.    Die praktische Ausbildung am Patienten nimmt von Anfang an ein Drittel der Ausbildungszeit in Anspruch und wird von den Studenten an den Helios Kliniken absolviert. Ausbildungsstandorte sind zunächst die Helios Kliniken Berlin-Buch, Erfurt, Krefeld, Wiesbaden, Oberhausen, Hildesheim und Bad Saarow. 

„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dieser innovativen Hochschule. Diese Form der Ausbildung wird der Gesundheitsversorgung und unseren Patienten von morgen enorme Chancen bieten und den Weg in die Zukunft weisen. Wir sind begeistert, diesen Weg mit zu gestalten“, sagte Prof. Andreas Meier-Hellmann, Helios Geschäftsführer Medizin, anlässlich der Akkreditierung.

Nicht der Numerus Clausus, sondern ein Einstiegstest und persönliche Auswahlgespräche entscheiden über Zulassung der Medizinstudenten an der EDU. „Damit wird dieses spannende Fach in Zukunft auch jungen Menschen offenstehen, für die ein Medizinstudium bislang nicht in Frage kam“, so Meier-Hellmann.
Bestmögliche Ausbildung zum Arztberuf

„Das neue Studienmodell EDU ermöglicht jungen Menschen die aktuell bestmögliche Ausbildung zum Arztberuf. EDU engagiert sich damit für die Gestaltung eines gerechteren und nachhaltigeren globalen Gesundheitssystems“, ergänzt Prof. Dr. med. Andreas Hoeft, Speaker of the Founding Faculty.  
Der medizinische Studiengang besteht aus einem dreijährigen Bachelor- und einem konsekutiven, zweijährigen Master-Studiengang in Humanmedizin mit insgesamt über 5500 Stunden theoretischem Unterricht und praktischer klinischer Ausbildung. Die theoretischen Lerninhalte werden den Studenten digital auf dem Wege des kollaborativen Online-Lernens in englischer Sprache vermittelt. Dabei können in einer „Online-Lerngemeinschaft“ im Von- und Miteinander neue Fähigkeiten erlernt werden. Unter der Anleitung von Experten entsteht so ein effektiver Wissensaustausch innerhalb der Gruppe und der Community. 

Während ihrer praktischen Präsenzausbildung sind die Studierenden an den Helios Kliniken in den Klinikalltag integriert und erhalten eine strukturierte Ausbildung (in deutscher Sprache) - nah am Patienten. Prüfungen finden gleichermaßen computerbasiert wie auch praktisch in den Kliniken statt. Ziel der EDU ist es, künftig weitere Lehrkrankenhäuser in anderen EU-Mitgliedsstaaten und in Afrika anzubieten.

Quelle: Helios Kliniken GmbH 

Hohes Defizit - Sontheimer verkündet Jahresabschluss von Anregiomed

Der Klinikverbund Anregiomed hat im vergangenen Jahr ein Defizit in Höhe von 11,3 Millionen Euro erwirtschaftet.

Nach vollständigem Abschluss der Prüfungsarbeiten durch die Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young hat Anregiomed-Vorstand Dr. Gerhard M. Sontheimer in der Verwaltungsratssitzung am 11. Juli den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2017 vorgestellt. Demnach hat der kommunale Klinikverbund im vergangenen Jahr ein Defizit in Höhe von 11,3 Mio. € erwirtschaftet. Im Wirtschaftsplan waren 10,8 Mio. € veranschlagt. Das Zahlenwerk wurde vom Verwaltungsrat bestätigt.

Wie im vergangenen Jahr ist zur Sicherung der Liquidität ein vorgezogener Trägerausgleich notwendig. Der Kreisausschuss des Landkreises hat seine Zahlungszusage in Höhe von 3,14 Millionen Euro beschlossen, der Ansbacher Stadtrat die Auszahlung des städtischen Anteils in Höhe von 2,6 Mio. € zugesichert. Die Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young erteilten aufgrund der Zahlungszusage das abschließende Testat. Die Zahlungen der beiden Träger müssen im November geleistet werden.

Quelle: Anregiomed

Krankenhausplanung 2018 - DKG kritisiert fehlende Investitionsmittel aus den Ländern

Die Höhe der bereitgestellten Mittel unterscheidet sich drastisch von Bundesland zu Bundesland. Das zeigt die diesjährige Bestandsaufnahme der Deutschen Krankenhausgesellschaft zur Krankenhausplanung und Investitionsfinanzierung in den Bundesländern.

Die Krankenhäuser fordern die Länder seit Jahren auf, ihren gesetzlich vorgeschriebenen finanziellen Verpflichtungen endlich nachzukommen. Selbst innerhalb der einzelnen Bundesländer herrscht ein deutliches Gefälle was die Höhe der bereitgestellten Mittel betrifft. Das bestätigt einmal mehr die von der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) in enger Abstimmung mit den Landeskrankenhausgesellschaften neu überarbeitete Bestandsaufnahme zur Krankenhausplanung und Investitionsfinanzierung in den Bundesländern 2018.

Während Personal und Patienten weiter auf Investitionsmittel für eine dringend gebotene Modernisierung in Form von baulichen Maßnahmen, verbesserter technischer Ausstattung und Digitalisierung warten, besteht die schon im vergangenen Jahr diagnostizierte Investitionslücke unverändert fort. "Wenn die Länder nicht die nötigen Mittel bereitstellen, muss der Bund einspringen", fordert DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum. Auch für bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege sind Investitionen erforderlich.

Investitionsmisere betrifft auch Pflege-Pläne der Bundesregierung

Die DKG wird die Investitionsmisere auch in den Beratungen der "Konzertierten Aktion Pflege" einbringen. Die fortgeschriebene Bestandsaufnahme zeigt neben den bundeslandspezifischen Verfahren und Methoden der Krankenhausplanung die Entwicklung der Investitionsförderung seit Anfang der 90er Jahre bis zum Jahr 2017. Genau wie im Vorjahr stellten die Bundesländer 2017 rund 2,8 Milliarden Euro zur Investitionsförderung nach § 9 KHG zur Verfügung. Damit liegt das Gesamtvolumen der KHG-Mittel auf Bundesebene erneut unterhalb des durchschnittlichen Investitionsvolumens der Jahre 1991 bis 2017.
Demgegenüber steht jedoch ein bestandserhaltender Investitionsbedarf von mindestens sechs Milliarden Euro. Wie der Bericht statistisch belegt, unterliegt der Krankenhausbereich einem tiefgreifenden Wandel. So ist die Anzahl der Krankenhäuser von 1991 bis 2016 um knapp 20 Prozent von 2.411 auf 1.951 Häuser gesunken. Im gleichen Zeitraum wurde die Zahl der Betten um rund 25 Prozent auf 498.718 reduziert.

Erheblicher Anstieg stationärer Behandlungsfälle

Dem Rückgang der Krankenhaus- und Bettenzahlen steht jedoch ein erheblicher Anstieg stationärer Behandlungsfälle gegenüber. So stieg die Fallzahl von 14,6 Millionen (1991) auf über 19,5 Millionen (2016). Alleine im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen ein Anstieg um 1,5 Prozent. "Diskussionen um angebliche Über- und Fehlversorgungen in Krankenhäusern werden von diesen Zahlen nicht bestätigt", so Baum. Teils erhebliche Unterschiede sind in den Bundesländern bei den Fördermitteln zu verzeichnen. So bildet Sachsen-Anhalt das Schlusslicht sowohl was die Fördermittel pro Fall (71,35 Euro in 2016) als auch bei den Fördermitteln je Bett in (3184,99 Euro in 2016) angelangt.

Auch weitere Übersichten, beispielsweise zu den Regelungen zum Strukturfonds, zur kommunalen Beteiligung an der Investitionsfinanzierung der Krankenhäuser sowie zum Kommunalinvestitionsförderungsfonds zur Unterstützung von Investitionen finanzschwacher Gemeinden und Gemeindeverbände, zeigen die unterschiedlichen Entwicklungen in den Bundesländern. Die Bestandsaufnahme widmet sich zudem aktuellen Entwicklungen, zum Beispiel bei planungsrelevanten Qualitätsindikatoren.

Quelle: DKG