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Insolvenzverfahren - Bis März soll Sanierungsplan für Paracelsus-Kliniken stehen

Wegen Verlusten in zweistelliger Millionenhöhe hat die Krankenhauskette Paracelsus aus Osnabrück Insolvenz angemeldet. Kurz vor Weihnachten war die Information an die Klinik-Mitarbeiter herangetragen worden.  

Die Klinikgruppe Paracelsus hat Insolvenz angemeldet. Dieser Schritt sei notwendig geworden, nachdem „einzelne Standorte erhebliche Verluste geschrieben haben“, heißt es seitens der Geschäftsführung. Dadurch sei die gesamte Klinikgruppe in eine „finanzielle Schieflage“ geraten. Nun soll eine Sanierung in Eigenverwaltung in kurzer Zeit eine tragfähige Fortführungsperspektive liefern und die Arbeitsplätze der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sichern.

Betroffen sind rund 5200 Beschäftigte, die in den 40 Einrichtungen an 23 Standorten der Paracelsus-Kliniken tätig sind. Für diese soll sich zunächst einmal nichts ändern, kündigte die Geschäftsführung an. Die Löhne und Gehälter seien über das Insolvenzgeld gesichert. Ob trotzdem einzelne Ärzte und Pflegekräfte ihre Jobs verlieren, sei zurzeit noch unklar. Die Versorgung der Patienten sei jedoch nicht in Gefahr, da der Klinikbetrieb an allen Standorten unverändert weiterlaufe.

Klinik in Karlsruhe wird verkauft

Bis spätestens Anfang März werden Eigenverwaltung und Management gemeinsam einen konkreten Sanierungsplan ausarbeiten, der die Klinikgruppe für die Herausforderungen des Gesundheitsmarktes neu rüsten soll. Reinhard Wichels, der den geplanten Umbau leitet, versicherte, dass der Verkauf von einzelnen Krankenhäusern nicht das Ziel der Sanierung sei. Bislang steht nur die Paracelsus-Klinik in Karlsruhe zum Verkauf, in der es unter anderem 2015 einen Skandal um verunreinigtes OP-Besteck gegeben hatte. 

Der Marburger Bund kritisierte die Informationspolitik des Konzerns. Es sei unverantwortlich, die Beschäftigten so kurz vor Weihnachten in eine „emotionale Ausnahmesituation zu versetzen und über die Zukunft ihres Arbeitsplatzes im Ungefähren zu lassen“. Die Ärztegewerkschaft betonte, dass es nicht in der Verantwortung der Beschäftigten liege, dass der Konzern in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten ist und Arbeitsplätze gesichert werden müssen.

02.01.2018 | Quelle: kma 

Zu wenig Zeit für Patienten durch hohen Bürokratieaufwand

Kaum eine Branche in Deutschland ist so stark reglementiert wie das Gesundheitswesen. Bis zu drei Stunden täglich befassen sich Ärzte inzwischen mit dem Ausfüllen von Formularen oder der Dokumentation ihrer Arbeit.

Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie der Initiative Gesundheitswirtschaft rhein-main. „Der kleinteilige Regulierungswille der Politik zeigt sich besonders ausgeprägt bei der Diskussion über Qualität und Personal, aber auch bei Kontrollen durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK). Die Flut von Vorschriften muss ein Ende haben“, erklärt Florian Gerster, Vorsitzender der Initiative Gesundheitswirtschaft Rhein-Main (gwrm). Die anhaltende Diskussion über Kontrollen, Sanktionen und Mengenbegrenzungen war der Auslöser für diese Studie. Die Ergebnisse waren eindeutig. Die Zahl der Vorschriften und Regeln haben aus Sicht der Befragten in den vergangenen Jahren spürbar zugenommen. 

Als Irrweg bezeichnen viele der Befragten die Absicht, Qualität durch eine Flut von Kontrollen, Sanktionen, Mengenbegrenzungen und Vergütungsabschlägen erzielen zu wollen. Damit fördere die Politik anstelle der gewünschten besseren Qualität und Spezialisierung eher Gleichmacherei und Mittelmaß. Das sei auch nicht im Sinne der Patienten. Gute Leistung werde auf diese Weise bestraft. „Nicht Sanktionen, sondern Transparenz und Handlungsfreiräume führen zu einem funktionierenden Qualitätswettbewerb“, schlussfolgert Gerster.

Regulierungsdichte sei ausgeufert

Ein Team des Instituts for Health Care Business GmbH um den Gesundheitsökonomen Professor Dr. Boris  Augurzky wertete im Sommer und Herbst 2017 zahlreiche Dokumente aus, wälzte Gesetzesbücher und  befragte rund zwei Dutzend leitende Ärzte und Gesundheitsmanager aus Praxen, Rehakliniken, Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern der Rhein-Main-Region und aus anderen Teilen Deutschlands. Die überwiegende Meinung: Die Regulierungsdichte im Gesundheitssystem sei ausgeufert. Manche Ärzte kümmerten sich bis zu drei Stunden täglich um Formulare anstatt um ihre Patienten.

Ursachen seien unter anderem zu viele Detailkontrollen des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen, neue Auflagen bei der Entlassung von Patienten, die schleppende Entwicklung der Digitalisierung in  Deutschland, geplante Vorgaben für die Anzahl von Mitarbeitern im Pflegedienst, überhöhte Anforderungen bei der Zertifizierung und Dokumentation sowie Reibungsverluste an den Sektoren-grenzen ambulant-stationär, notierten die Wissenschaftler.

Leistungserbringer können an vielen Stellen zur Entbürokratisierung beitragen, zum Beispiel durch schlankere Prozesse, Investitionen in digitale Technologien, den Einsatz von Dokumentationsassistenten, den Ausbau sektorübergreifender Versorgungsangebote und die Harmonisierung von IT-Systemen.

13.12.2017 | Quelle: Initiative Gesundheitswirtschaft rhein-main/kma  

Neuer Geschäftsführender Direktor in der Asklepios Klinik Wandsbek

Seit dem 2. Januar 2018 ist René George (36) neuer Geschäftsführender Direktor der Asklepios Klinik Wandsbek.

Er hat die Leitung der Klinik von Manfred Volmer (50) übernommen, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen hat, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. René George ist studierter Betriebswirt und Gesundheitsökonom, und ist seit 2015 im Asklepios Konzern tätig.

Vor seinem Wechsel in das Direktorium der Asklepios Klinik Wandsbek war er Prokurist, Personalleiter und stellvertretender Geschäftsführer des Asklepios Westklinikums in Rissen.

08.01.2018 | Quelle: Asklepios Kliniken