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Jubiläum10 Jahre Club der Gesundheitswirtschaft

Rund 180 Mitglieder und geladene Gäste kamen gestern zur alljährlichen Gala „cdgw trifft Hauptstadtkongress“ in Haus der Bundespressekonferenz in Berlin zusammen, um bei bestem Wetter auf das 10-jährige Jubiläum des Clubs anzustoßen.

Melanie Huml, Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege

Was 2007 nach einer Idee von kma Urheber Gunter Murzin mit 16 Gründungsmitgliedern begann, ist nun zu dem bedeutendsten Club der Gesundheitswirtschaft (cdgw) geworden. Mehr als 120 Mitglieder zählt der Club in der Zwischenzeit, was sicher auch der Verdienst der professionellen Arbeit von Beginn an ist. Wie Gründungsmitglied Hartmut Fandrey (ehemals Georg Thieme Verlag) gestern Abend erzählte, wurde direkt mit einer Geschäftsstelle und einem Präsidium gearbeitet, um auch den letzten Skeptiker nach und nach zu überzeugen.

Nach einem kurzen Rückblick von Peter Herrmann (cdgw-Gründungsmitglied) durfte dann die Bayerische Staatsministerin Melanie Huml (CSU) die Zuhörer davon überzeugen, dass die Gesundheitswirtschaft eine Erfolgsbranche in Deutschland ist. In ihren Augen ist der Austausch, der beim cdgw regelmäßig auf den Veranstaltungen stattfindet, notwendig und auch wichtig. Gesundheit ist ein Zukunftsmarkt, die Akteure sollten aber auch immer die Brille der Bevölkerung aufhaben. Des weiteren sprach Huml die regionalen Kostenunterschiede an, die es ihrer Meinung nach gilt, auszugleichen. Dass Innovationen weiterhin notwendig sind und gebraucht werden, da sind sich alle Anwesenden einig.

Im Anschluss wurden dann Eindrücke und Erinnerungen auf dem Podium diskutiert. Mit dabei Dr. Andreas Goepfert (Geschäftsführer Klinikum Braunschweig), Philipp Albrecht (CEO HappyMed und Gewinner des cdgw-Zukunftspreises 2016), Markus Funk (Direktor Hessing Stiftung), Alois Steidel (CEO KMS und cdgw-Präsidiumsmitglied) sowie Hartmut Fandrey (cdgw-Gründungsmitglied, eh. Georg Thieme Verlag). Dr. Goepfert sieht es als großen Vorteils des Clubs, dass der Austauch meist ohne lange Agenda und Terminabstimmungen stattfindet. Für Philipp Albrecht war der Gewinn des Zukunftspreises ein Ritterschlag, der seinem Unternehmen eine ganz andere Wahrnehmung bei den Entscheidern bescherte. Zum Thema Clubleben äußerte auch Alois Steidel kurz und knapp mit den Worten "Interessant wird's, wenn das Essen vorbei ist!"

Mit Beginn des feierlichen Teils des Abends ging die Veranstaltung dann auch in das über, für was sie steht, ein Netzwerkevent zu sein. Bei guten Essen und Getränken konnten sich die Gäste zu all den wichtigen Themen austauschen, die in der Gesundheitswirtschaft derzeit diskutiert werden, aber natürlich wie immer auch zu allen anderen Themen.

Die kma dankt dem cdgw für diesen erneut gelungenen Abend und gratuliert herzlichst zum 10-jährigen Jubiläum!

Quelle: gnj  

Zufriedenes Geschäftsjahr der Schön Klinik und überdurchschnittliche Investitionsquote

104.000 Patienten hat die Schön Klinik im vergangenen Jahr 2016 behandelt (2015: 101.000). Insgesamt konnte die Klinikgruppe damit ihre Gesamtleistung um 5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 796,8 Millionen Euro steigern.

“Wir sind mit dem abgeschlossenen Geschäftsjahr zufrieden“, erklärt Dr. Markus Hamm, CFO und Co-CEO der Schön Klinik SE anlässlich der Vorlage des Geschäftsberichts 2016. Gemessen an der Gesamtleistung lag die Investitionsquote (inkl. Instandhaltung und Wartung) im vergangenen Jahr bei 8,1 Prozent. „Mit diesem Wert erreicht die Schön Klinik ein Niveau, das weit über dem Branchendurchschnitt liegt“, sagt Hamm.

Große Investitionen sind unter anderem der zusätzliche OP-Trakt der Schön Klinik München Harlaching, der Erweiterungsbau der Schön Klinik Bad Aibling für die Zusammenführung der Standorte Bad Aibling und Harthausen sowie der Umbau des angemieteten Gebäudes der Schoen Clinic London. Die Klinik in der renommierten Harley Street Medical Area im Herzen Londons wird 2018 ihre Türen öffnen und soll Patienten mit orthopädischen Problemen und Rückenleiden interdisziplinäre Diagnostik und Behandlung bieten.

Für einen ihrer Neubauten hat die Klinikgruppe die höchste Auszeichnung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) gewonnen. Das Haus B der Schön Klinik Roseneck in Prien am Chiemsee erhielt 2016 für seine Nachhaltigkeit die Zertifizierung in „Platin“. Bewertet wurde dafür zum Beispiel, ob Luftqualität, Akustik und Raumtemperatur es ermöglichen, dass sich Nutzer in dem Neubau wohlfühlen. Weiter spielten die Gebäudeemissionen in Bezug auf die lokale wie auch globale Umwelt und die Kosten über den gesamten Lebenszyklus eine Rolle. Eine optimierte und transparente Planung wie auch die technische Qualität und der Ressourcenbedarf flossen ebenfalls in die Zertifizierung ein.

Quelle: Schön Klinik  

Arbeitsgericht - Ameos gewinnt Rechtsstreit gegen Verdi

Am 7. Juni 2017 endete ein langjähriger Rechtsstreit zwischen Ameos und Verdi. Das Bundesarbeitsgericht hat die Beschwerde von Verdi gegen den Beschluss des Arbeitsgerichtes Magdeburg vom Dezember 2013 zurückgewiesen.

Im Februar 2013 hatte die Gewerkschaft Verdi ohne Mandat Klage gegen die zwischen Ameos und den Betriebsräten abgeschlossene Vereinbarung zur Arbeitsplatzsicherung eingereicht. In ihrer Klage zweifelte die Gewerkschaft die Gültigkeit des fünfjährigen Kündigungsschutzes an. Dies, nachdem sich 96 Prozent der Mitarbeitenden für die Arbeitsplatzgarantie entschieden und die Vereinbarung unterzeichnet hatten.

Das Arbeitsgericht Magdeburg hatte bereits im Dezember 2013 die Klage von Verdi zurückgewiesen, worauf die Gewerkschaft weiter ans Landesarbeitsgericht zog. Nach einem nicht eindeutigen Urteil im Juli 2015 hat nun das Bundesarbeitsgericht als höchste und auch letzte Instanz das Urteil vom Arbeitsgericht Magdeburg von  2013 bestätigt.

„Wir waren von Beginn an überzeugt, dass die Vereinbarung mit unseren Betriebsräten und deren Umsetzung rechtens ist. Für Ameos stand und steht zu jedem Zeitpunkt die Sicherung der Arbeitsplätze sowie der Erhalt der Standorte im Mittelpunkt. Das haben wir von Anfang an betont. Es ist wichtig, dass das Urteil vom BAG nun Klarheit und Sicherheit schafft“, betont Dr. Axel Paeger, Vorsitzender des Vorstandes der Ameos Gruppe.

Und auch der Betriebsratsvorsitzende Olaf Haberecht ist erleichtert: „Nach der Übernahme der Klinika im Salzland versuchte Ameos mehrfach vergeblich, mit der Gewerkschaft zu verhandeln. Verdi hat aber damals die Mitarbeitenden im Stich gelassen und damit letztlich auch uns Betriebsräte. Also haben wir die Interessen der Mitarbeitenden gegenüber Ameos vertreten, mit Erfolg, wie sich heute nun endgültig zeigt. Es freut mich, dass wir mit dieser Vereinbarung die Arbeitsplätze retten konnten.“

Quelle: Ameos