RIS und PACS – Smarte Workflows und nahtlose Kommunikation in der Radiologie

Philips macht den Radiologie-Workflow spĂŒrbar effizienter, indem das Radiology Information System (RIS) und das Picture Archiving and Communication System (PACS) tief ineinander integriert werden. Kontextbezogene Informationen aus dem jeweils anderen System lassen sich damit direkt auf der gewohnten OberflĂ€che anzeigen und spezialisierte Funktionen fĂŒr die unterschiedlichen Berufsgruppen bleiben erhalten. Mit diesem Ansatz soll ProzesskomplexitĂ€t gesenkt werden und mehr Zeit fĂŒr die Patientenversorgung entstehen.

In der Radiologie gehören das RIS und das PACS zu den zwei zentralen IT-Systemen. Sie agieren aber in getrennten Welten: WĂ€hrend das RIS fĂŒr das Patientenmanagement ausgelegt ist und als Informationsquelle fĂŒr zusĂ€tzliche Patientendaten dient, werden im PACS radiologische Bilder verwaltet und angezeigt. Der notwendige Wechsel zwischen den Systemen kostet Zeit, auf Seiten der Radiologinnen und Radiologen genauso wie bei den Medizinischen Technologinnen und Technologen fĂŒr Radiologie (MTR).

„Im Alltag sind immer mal wieder Kontextinformationen aus dem jeweils anderen System nötig. NaturgemĂ€ĂŸ sind beide Berufsgruppen aber eher auf der BenutzeroberflĂ€che ihres Systems zu Hause und der Wechsel zwischen den Systemen macht die Arbeit unnötig kompliziert“, fasst Christian Backert, Ansprechpartner fĂŒr den Themenbereich bei Philips in der DACH-Region, den Prozess zusammen. Moderne IntegrationsansĂ€tze setzen genau hier an: Statt Daten ĂŒber zahlreiche Schnittstellen mĂŒhsam zu transportieren, verzahnt Philips sein PACS und sein RIS eng miteinander. Ziel ist, Reibungspunkte im Workflow zu minimieren und Informationen dort bereitzustellen, wo sie gebraucht werden.

Das Ein-System-GefĂŒhl trotz spezialisierter Rollen

Die Daten aus beiden Systemen lassen sich in einer BenutzeroberflĂ€che anzeigen. Radiologinnen und Radiologen und MTRs bleiben jeweils in ihrem vertrauten System, erhalten aber ĂŒber ein integriertes Fenster (iFrame) kontextbezogenen Zugriff auf relevante Informationen aus dem anderen System. Damit entfĂ€llt das Hin-und-Her-Wechseln in vielen FĂ€llen. WĂ€hrend der Befundung im PACS lassen sich beispielsweise Laborwerte oder administrative Informationen aus dem RIS einsehen. Umgekehrt haben MTRs im RIS unkompliziert Zugriff auf Bildinformationen aus dem PACS, die direkt in ihrer BenutzeroberflĂ€che angezeigt werden. Das Ergebnis ist ein durchgĂ€ngiges Ein-System-GefĂŒhl, dennoch bleiben spezialisierte Funktionen fĂŒr unterschiedliche Berufsgruppen erhalten.

Effektive Befundung durch tiefe RIS-Integration

Besonders deutlich wird der Integrationsvorteil im Befundungsprozess. Klassisch erfolgt die Befundschreibung im RIS, wĂ€hrend die Bilder im PACS begutachtet werden. Dieser Systembruch wird nun in einem integrierten Szenario aufgelöst. Das Schreiben des Befundes findet auf der PACS-OberflĂ€che statt. Moderne Funktionen wie die automatische Messwertgenerierung aus den Bildern oder die direkte Verlinkung relevanter Bildstellen im Befundtext sind integriert. Diese zusĂ€tzlichen Informationen stehen nicht nur intern zur VerfĂŒgung, auch Überweisern kann ein gezielter Zugriff fĂŒr die Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse ermöglicht werden.

Integration als SchlĂŒssel fĂŒr bessere Versorgung

Die enge Verzahnung von RIS und PACS zeigt, wie tiefe Integration nicht nur IT-KomplexitĂ€t reduziert, sondern ganz konkret den Arbeitsalltag in der Radiologie verbessert, sowohl fĂŒr die MTRs als auch die Radiologinnen und Radiologen. Schneller Zugriff auf die Daten bedeutet mehr Zeit fĂŒr das Wesentliche und ist damit ein wichtiger Baustein fĂŒr eine effizientere, qualitativ hochwertige Versorgung von Patientinnen und Patienten.

Quelle: Philips Healtcare Information Technology GmbH

  
 Â