Berlin – Einer Umfrage der Barmer zufolge sehen viele Menschen den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Medizin positiv. Rund 70 Prozent sind demnach dieser Meinung, wie die Krankenkasse mitteilte.
Zugleich gibt es aber auch die Sorge, dass das Gesundheitswesen unpersönlicher wird. Diese Befürchtung haben rund 61 Prozent der Befragten.
Große Zustimmung zur Nutzung von KI gibt es demnach vor allem bei jungen Menschen von 18 bis 29 Jahren, die niedrigste Zustimmung fand sich bei den über 60-Jährigen. Rund die Hälfte der Befragten befürchtet, dass persönliche Daten beim Einsatz von KI nicht ausreichend geschützt werden könnten.
Zudem meinen 69 Prozent, KI könne den Arzt in Zukunft nicht ersetzen, auch nicht teilweise. 62 Prozent seien nicht der Ansicht, dass KI künftig genauere Diagnosen erstellen werde als ein Arzt.
Im Auftrag der Krankenkasse befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa im vergangenen Januar und Februar 1.791 Personen ab 18 Jahren in telefonischen Interviews.
Quelle: kna