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	<title>🏥 ABC Office 24 &#8211; Medizinischer Schreibservice</title>
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		<title>Krankenhausinformationssystem &#8211; Ist das KIS tot?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[supervisor]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 14:13:05 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Der Präsident des IQM-Vorstands]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Francesco De Meo]]></category>
		<category><![CDATA[ist am 14. September von seinem Amt zurückgetreten. Bis die Nachfolge geklärt ist]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit der digitalen Transformation im Gesundheitswesen kommt das klassische KIS an seine Grenzen. Gleichzeitig stehen Kliniken mit der IS-H-Ablöse vor der Frage, welcher Nachfolger sie am besten für die Zukunft rüsten kann. Aber eigentlich sollte die Frage lauten: Warum überhaupt noch ein KIS?]]></description>
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									<p>Mit der digitalen Transformation im Gesundheitswesen kommt das klassische KIS an seine Grenzen. Gleichzeitig stehen Kliniken mit der IS-H-Ablöse vor der Frage, welcher Nachfolger sie am besten für die Zukunft rüsten kann. Aber eigentlich sollte die Frage lauten: Warum überhaupt noch ein KIS?</p><p>Das Ergebnis der Umfrage an deutschen Kliniken war dramatisch, gerade weil es so wenig überraschend kam: 55 Prozent der Geschäftsführer in Krankenhäusern gaben gegenüber der Unternehmensberatung Roland Berger an, unzufrieden mit ihrem Krankenhausinformationssystem (<a href="https://www.healthcare-digital.de/was-ist-ein-krankenhausinformationssystem-a-597c4d024c0d66888951630189e2d725/" target="_blank" rel="noopener">KIS</a>) zu sein. Gleichzeitig hatten die Befragten das Gefühl, nichts daran ändern zu können. Der Aufwand für einen Wechsel ist extrem hoch, die wenigsten Kliniken in Deutschland haben dazu die nötigen finanziellen und personellen Ressourcen. Nun allerdings kommt Bewegung in das Thema.</p><ul><li>Erstens zwingt die IS-H-Ablöse Kliniken zum Handeln.</li></ul><ul><li>Zweitens gewinnt die Digitalisierung der Gesundheitsversorgung stetig an Tempo, der regulatorische und finanzielle Druck steigt. Um mit dieser Entwicklung Schritt zu halten, muss die Klinik-IT deutlich flexibler werden. Neue digitale Funktionen müssen schneller eingeführt werden als noch vor wenigen Jahren – seien es digitale Vernetzungsmöglichkeiten mit anderen Gesundheitseinrichtungen, telemedizinische Angebote, Integration der ePA oder KI-Anwendungen in der Dokumentation oder bei der Verfassung von Arztbriefen. Bestehende Krankenhausinformationssysteme hingegen waren für eine Welt gebaut, in der sich Anforderungen nur sehr langsam änderten. Mit dem jetzigen Innovationstempo kommen sie an ihre Grenzen.</li></ul><ul><li>Drittens treten Anbieter auf den Plan, die das KIS in der Dateneingabe komplett abschaffen wollen. Die Idee dahinter ist verführerisch: Eine KI übernimmt, was heute noch Menschen erledigen. Sie wählt die richtigen Datenfelder aus, fügt Patientenstammdaten, Informationen zu Diagnosen, Therapien ein, hinterlegt Laborberichte und Ergebnisse der Bildgebung. Medizinisches Personal kann die Daten auf jeder beliebigen Nutzeroberfläche eingeben – solange eine künstliche Intelligenz im Hintergrund weiß, wie sie die Daten auf dem Server hinterlegen muss. Um die Informationen wieder hervorzuholen, läuft der Vorgang gewissermaßen im Rückwärtsgang. KI statt KIS.</li></ul><p>Wohin also geht die Entwicklung? Zumindest der Tod der Krankenhausinformationssysteme wird ausbleiben. Denn selbst mit dem oben skizzierten Prozess bleiben sie zentrales Werkzeug zur Datenverwaltung, verschwinden zwar von der Bildschirmoberfläche der Nutzer, nicht aber aus dem Krankenhaus selbst. Und doch steckt in diesem dritten Szenario eine Wahrheit, die sowohl für Kliniken als auch für KIS-Hersteller von weitreichender Bedeutung ist.</p><p><strong>Eine neue Denkweise</strong></p><p>Der Grund ist folgender: Menschen und Maschinen verarbeiten Informationen sehr unterschiedlich. Damit können sich auch die informationsverarbeitenden Systeme grundlegend unterscheiden. Auf diese Weise entstehen ganz neue Möglichkeiten der Verknüpfung und Nutzung.</p><p>Maschinen brauchen keine Eingabefelder und keine Auswahlmenüs. Sie können medizinische Informationen zusammenstellen, ohne auf definierte Dateipfade angewiesen zu sein. Daten lassen sich also ganz anders ablegen, verwalten und zugänglich machen. Wenn <a href="https://www.healthcare-digital.de/was-ist-kuenstliche-intelligenz-a-27c06913376db78c1bcbcee3607fc8b3/" target="_blank" rel="noopener">KI</a> Informationen kontextbezogen zusammenstellt und für den jeweiligen Moment der Nutzung aufbereitet, müssen klinische Teams weniger in starren Masken und Navigationspfaden arbeiten, sondern bekommen intelligente Oberflächen, die relevante Inhalte aus verschiedenen Quellen bündeln. Informationen aus Arztbriefen, Laborwerten, Diagnosen, Medikation, Anamnesen oder Befunden lassen sich auf diese Weise schnell zusammenführen und strukturiert verarbeiten.</p><p><strong>KI beschleunigt die Verschiebung</strong></p><p>Bisher scheiterten diese Szenarien oft an der Komplexität der Medizin. Maschinen brauchen maschinenlesbare Formate, also hoch strukturierte Inhalte. Klinische Fälle sind jedoch oft das Gegenteil – sehr nuancenreich, kaum ein Patient gleicht dem anderen. Die Einsortierung in Tabellen, Rubriken und Auswahlfeldern gelangt immer wieder an Grenzen. Daher kommt nahezu keine klinische Dokumentation ohne Freitextfelder aus. Unter anderem deshalb liegen schätzungsweise 90 Prozent der relevanten Patientendaten noch immer unstrukturiert vor. Dieser Anteil wird in Zukunft zwar sinken, aber auf absehbare Zeit nicht verschwinden. Künstliche Intelligenz jedoch kann genau diese Informationen strukturieren, entweder schon im Moment der Erfassung oder nachträglich.</p><p>Mit diesem Ansatz ist sogar noch ein weiterer Schritt möglich. Daten können nicht nur von unstrukturiert in strukturiert, sondern von einer Struktur in eine andere überführt werden. Damit steht eine Art Übersetzer zur Verfügung, der jedes vorliegende Datenformat in ein anderes überführen kann, der nahezu jeden derzeit im klinischen Kontext genutzten Standard in einen neuen umwandeln kann. Kommuniziert eine Anwendung etwa über den Standard FHIR, wandelt die künstliche Intelligenz die zur Verfügung stehenden Daten entsprechend um. Gleiches gilt für Standards wie <a href="https://www.healthcare-digital.de/was-ist-dicom-digital-imaging-and-communications-in-medicine-a-1104123/" target="_blank" rel="noopener">DICOM</a>, <a href="https://www.healthcare-digital.de/was-ist-loinc-a-e9e6911c433f9b8deb3b17a1c1735a1c/" target="_blank" rel="noopener">LOINC</a> oder <a href="https://www.healthcare-digital.de/was-ist-snomed-ct-a-485d25e3bd78bb80ecc817ea3ca171ed/" target="_blank" rel="noopener">SNOMED</a> CT, nur um ein paar gängige Beispiele zu nennen. Klassische Schnittstellen wären kaum mehr nötig, neue Anwendungen ließen sich rasch in die Klinik-IT einfügen. Die Daten stünden ohne großen Aufwand einrichtungsweit zur Verfügung. Neue Anwendungen lassen sich einfacher anbinden, der Pilotbetrieb ist keine Sackgasse mehr.</p><p><strong>KIS als Integrationsplattform</strong></p><p>Hier stecken gleichzeitig die große Chance und die fundamentale Veränderung. Das KIS verwandelt sich vom zentralen Frontend zur zugrundeliegenden Datenstruktur, die Patienteninformationen zusammenführt. Das ist kein Bedeutungsverlust, sondern ein neues Verständnis darüber, was die Systeme künftig leisten müssen. Je mehr digitale Lösungen in die Klinik einziehen, desto wichtiger wird diese stabile Instanz, die Daten verfügbar macht, Zugriffe steuert und Informationen konsistent hält.</p><p>Auf dieser Grundlage kann ein Ökosystem aus spezialisierten Anwendungen entstehen. Krankenhäuser müssen nicht mehr darauf warten, dass ein einzelner Hersteller jede neue Funktion entwickelt. Sie können auf ein Bündel von Lösungen Dritter zurückgreifen und die für ihren Bedarf sinnvollsten auswählen.</p><p>Formularbeginn</p><p>Formularende</p><p>Genau diese Richtung schlägt beispielsweise die Meierhofer AG mit Ihrem M-KIS ein. Das Unternehmen entwickelt sein Krankenhausinformationssystem hin zu einer Integrationsplattform. Erster Fokus ist die Einbindung von KI: Averbis etwa ist mit seiner Medical Summary implementiert. Die Medical Summary fasst sämtliche Informationen zu Patienten oder Patientinnen übersichtlich zusammen. Ärztinnen und Ärzte können gezielt Fragen stellen – etwa zu Allergien, Laborwerten oder Röntgenergebnissen – und erhalten innerhalb von Sekunden eine Antwort sowie den Link zur ursprünglichen Quelle. Künftig sollen auch sektorübergreifende Daten wie die elektronische Patientenakte (<a href="https://www.healthcare-digital.de/was-ist-die-elektronische-patientenakte-a-840236/" target="_blank" rel="noopener">ePA</a>) integriert werden.</p><p>Am Bosch Health Campus ist die Technologie bereits in Verwendung. Hochrechnungen zeigen: Ärztinnen und Ärzte können mit Hilfe von KI fünfmal schneller auf medizinische Dokumentation zugreifen und benötigen bis zu 50 Prozent weniger Zeit für die Erstellung von Arztbriefen. Für eine Klinik wie das Robert Bosch Krankenhaus mit seinen rund 1.191 Betten und etwa 40.000 stationären Fällen pro Jahr entspricht dies einem Äquivalent von rund 100.000 ärztlichen Arbeitsstunden.</p><p><strong>Ein neues KIS-Verständnis</strong></p><p>Das KIS ist nicht todgeweiht. An sein Ende kommt jedoch seine bisherige Erscheinungsform. Seine große Zukunft liegt in einer neuen Arbeitsteilung. Das KIS wird zur verlässlichen klinischen Datenbasis, zur Integrationsplattform unterschiedlicher Anwendungen. Die Zukunft liegt dabei in einer intelligenten, der menschlichen Informationsverarbeitung nachempfundenen Interaktion – und nicht in starren, stark standardisierten Eingabemasken. KI ist gleichzeitig Katalysator und Ursache dieser Entwicklung. Denken wir sie konsequent zu Ende, bekommt das klinische Fachpersonal einen virtuellen, humanoiden Copiloten an die Seite, der ihnen den überwiegenden Teil der Dokumentation abnimmt. Zeit in der Klinik bedeutet damit wieder: Zeit für Patienten.</p><p>Quelle: Patrick Oestringer  </p>								</div>
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		<title>Wie gesund bin ich wirklich? Neuartiger Health Check bietet Orientierung zu persönlichen Gesundheitsrisiken</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 14:10:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[SBK Siemens-Betriebskrankenkasse und BIG direkt gesund führen gemeinsam neuartigen Health Check des Healthy-Hub-Gewinners XUND ein.]]></description>
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									<p>SBK Siemens-Betriebskrankenkasse und BIG direkt gesund führen gemeinsam neuartigen Health Check des Healthy-Hub-Gewinners XUND ein.</p><p>Viele Menschen möchten aktiv etwas für ihre Gesundheit tun – wissen aber oft nicht, wo sie stehen und wie sie anfangen können. Studien zur Gesundheitskompetenz in Deutschland bestätigen das: Ein großer Teil der Bevölkerung hat Schwierigkeiten, gesundheitsrelevante Informationen zu finden, zu verstehen und richtig anzuwenden. Genau hier setzt ein neues Angebot der beiden Krankenkassen SBK Siemens-Betriebskrankenkasse und BIG direkt gesund an. Ab sofort stellen sie ihren Versicherten und allen Interessierten ab 18 Jahren einen kostenfreien Health-Check zur Verfügung. Entwickelt wurde das Angebot vom österreichischen Unternehmen XUND – einem der Sieger aus dem Startup-Wettbewerb Healthy Hub.</p><p><strong>Orientierung statt Überforderung</strong></p><p>Der persönliche Health Check erfasst individuelle Gesundheitsinformationen zu Lebensstil, Familiengeschichte und Vorerkrankungen und erstellt daraus eine personalisierte Einschätzung der Gesundheit. Er umfasst neben einem allgemeinen Check aktuell fünf spezifische Themenfelder: Mentale Gesundheit, Herzgesundheit, Tumore/Onkologie, Bewegungsapparat und Frauengesundheit. Nutzerinnen und Nutzer können die Themenfelder frei wählen und beliebig kombinieren. Am Ende erhalten sie einen individuellen Gesundheitsbericht mit evidenzbasierten Handlungsempfehlungen sowie passenden Angeboten ihrer Krankenkasse.</p><p>„Prävention ist dann wirksam, wenn sie zur Person passt. Mit dem persönlichen Health Check bieten wir unseren Versicherten eine erste Orientierung: Was sind meine Risiken, was kann ich tun und welche Leistungen meiner Krankenkasse helfen mir dabei konkret weiter? So verbinden wir Aufklärung mit konkreten Angeboten und schaffen echte, personalisierte Versorgung”, erklärt Christina Bernards, Teamleiterin Versorgungsmanagement der SBK Siemens-Betriebskrankenkasse.</p><p>„Dabei bringt der Health Check nicht nur einen spürbaren Mehrwert für unsere Versicherten, sondern zeigt auch, dass wir durch den Healthy Hub Wettbewerb Innovationen nach vorne bringen und unseren gesellschaftlichen Auftrag – Gesundheitskompetenz stärken – ernst nehmen“, ergänzen die Versorgungsmanagerinnen Sarah Hölscher und Verena Köhler von BIG direkt gesund.</p><p><strong>Risikobewertung, ärztlich entwickelt</strong></p><p>Die Risikobewertung des Health Checks wurde von dem Ärzteteam von XUND anhand von Referenzliteratur und Praxiserfahrung entwickelt. Der Health Check ist ein CE-gekennzeichnetes Medizinprodukt der Klasse I und erfüllt damit die entsprechenden regulatorischen Anforderungen der Europäischen Medizinprodukteverordnung.</p><p><strong>Für Versicherte und Interessierte ab 18 Jahren</strong></p><p>Das Angebot richtet sich an alle Personen ab 18 Jahren – unabhängig davon, ob sie bei der SBK oder BIG versichert sind. Es ist kostenfrei und ohne Registrierung zugänglich. Zu finden ist er auf den Webseiten der beiden Krankenkassen:</p><p>sbk.org/health-check</p><p>www.big-direkt.de/health-check</p><p>“Initiativen wie der Healthy Hub schlagen die Brücke von der Idee zur Praxis. Gemeinsam mit der SBK und der BIG haben wir diese Chance genutzt, um unsere Technologie erfolgreich in die Versorgung zu integrieren. Genau solche starken Partnerschaften auf Augenhöhe braucht das Gesundheitswesen, um digitale Prävention nachhaltig und zugänglich zu machen”, erklärt Tamás Petrovics, Co-Founder &amp; CEO, XUND.</p><p><strong>Der Start-up-Wettbewerb Healthy Hub</strong></p><p>Seit 2018 engagieren sich die Krankenkassen des Healthy Hub für die Digitalisierung des Gesundheitswesens und haben so bereits 27 Start-ups in die Versorgung gebracht. Der Healthy Hub ist eine Zusammenarbeit der mhplus Krankenkasse, der IKK Südwest, der SBK Siemens-Betriebskrankenkasse sowie der BIG direkt gesund. Ab Mitte August startet der neue Wettbewerb 2026, mehr Infos unter: www.healthy-hub.de.</p><p>Quelle:  SBK</p>								</div>
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		<title>KI-Forschung &#8211; Neues Zentrum und Professur in Greifswald</title>
		<link>https://www.abc-office24.de/ki-forschung-neues-zentrum-und-professur-in-greifswald/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[supervisor]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 14:08:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Uni und Universitätsmedizin in Greifswald wollen Kompetenzen im Bereich der künstlichen Intelligenz bündeln. Dafür gibt es ein neues Zentrum. Aber das ist nicht alles.]]></description>
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									<p>Uni und Universitätsmedizin in Greifswald wollen Kompetenzen im Bereich der künstlichen Intelligenz bündeln. Dafür gibt es ein neues Zentrum. Aber das ist nicht alles.</p><p>Mit einem neuen fächerübergreifenden Zentrum wollen die Universität und die Universitätsmedizin Greifswald die Forschung im Bereich künstlicher Intelligenz (<a href="https://www.healthcare-digital.de/was-ist-kuenstliche-intelligenz-a-27c06913376db78c1bcbcee3607fc8b3/" target="_blank" rel="noopener">KI</a>) stärken. Das Center for Data and AI Research (CEDAR) wurde am Montag eröffnet, wie die Universität bekanntgab.</p><p>Gleichzeitig erweitert die Universität nach eigenen Angaben ihr Lehrangebot mit einer neuen Professur und einem deutschlandweit einzigartigen KI-Bachelorstudiengang zu gesellschaftlichen, ethischen und kulturellen Fragen künstlicher Intelligenz.</p><p>„Künstliche Intelligenz ist eine der prägenden Schlüsseltechnologien unserer Zeit“, betonte Rektorin Katharina Riedel. Es gehe bei dem neuen Zentrum nicht nur um technologische Innovation, sondern auch um eine verantwortungsvolle Gestaltung von KI. Sie müsse dem Menschen dienen. Das Zentrum soll laut Uni koordinieren, den wissenschaftlichen Nachwuchs und den Austausch fördern und bei der Einwerbung von Geldern helfen.</p><p>Die Unimedizin in Greifswald realisiert bereits mehrere KI-Projekte – so geht es dort etwa darum, anhand von Netzhautaufnahmen Hinweise auf Krankheiten und gesundheitliche Risiken zu liefern. Ein anderes Projekt unter Beteiligung auch der Universitätsmedizin Rostock zielt auf eine bessere Früherkennung einer Sepsis ab.</p><p>Quelle: dpa  </p>								</div>
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		<title>Studie: KI statt Arzt? Jeder Dritte bleibt der Praxis fern?</title>
		<link>https://www.abc-office24.de/studie-ki-statt-arzt-jeder-dritte-bleibt-der-praxis-fern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[supervisor]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 09:20:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Der Präsident des IQM-Vorstands]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Francesco De Meo]]></category>
		<category><![CDATA[ist am 14. September von seinem Amt zurückgetreten. Bis die Nachfolge geklärt ist]]></category>
		<category><![CDATA[übernimmt der stellvertretende Präsident Prof. Axel Ekkernkamp kommissarisch den Vorsitz.]]></category>
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					<description><![CDATA[Immer mehr Menschen nutzen KI für Gesundheitsfragen. Eine Studie zeigt: Jeder Dritte verzichtet nach einer KI-Diagnose bereits auf den Arztbesuch.]]></description>
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									<p>Immer mehr Menschen nutzen KI für Gesundheitsfragen. Eine Studie zeigt: Jeder Dritte verzichtet nach einer KI-Diagnose bereits auf den Arztbesuch.</p><p><strong>KI-Diagnose statt Arztbesuch</strong></p><p>46 Prozent der Deutschen haben sich vor einem Arztbesuch bereits eine Diagnose von der KI eingeholt – 36 Prozent davon sogar mehrfach. Für insgesamt 62 Prozent ist es zumindest vorstellbar, gesundheitliche Beschwerden manchmal ausschließlich mithilfe einer medizinischen KI-Diagnose zu klären, statt eine Arztpraxis aufzusuchen. Rund die Hälfte dieser Gruppe hat nach der KI-Befragung bereits teilweise oder häufiger auf einen Arztbesuch verzichtet.</p><p>Das zeigt die Studie „KI-Nutzung im privaten Alltag 2026“ der Pronova BKK, für die 3.485 Frauen und Männer ab 18 Jahren befragt wurden.</p><p><strong>Medizinische Empfehlungen werden durch KI überprüft</strong></p><p>Besonders offen für die Nutzung von künstlicher Intelligenz bei Gesundheitsfragen sind jüngere Menschen: 54 Prozent der 18- bis 29-Jährigen haben die Einschätzung von ChatGPT und Co. bereits einem Arztbesuch vorgezogen. Doch auch diejenigen, die weiterhin eine Arztpraxis aufsuchen, nutzen KI zunehmend als zusätzliche Informationsquelle. So haben 62 Prozent der unter 30-Jährigen eine medizinische Empfehlung ihrer Ärztin oder ihres Arztes mithilfe einer KI-Technologie überprüfen lassen.</p><p>Expertinnen warnen jedoch davor, <a href="https://www.hcm-magazin.de/aktuelles/2026/ki-als-medizinprodukt.html" target="_blank" rel="noopener">KI-Diagnosen</a> unkritisch zu übernehmen. „KI kann veraltete, unvollständige oder schlicht falsche Informationen liefern, denn sie arbeitet oft nicht mit geprüften Quellen und aktuellen Leitlinien. Außerdem kennt sie nur die Daten, die Patientinnen selbst eingeben. Fehlen wichtige Angaben, kann auch die Antwort unzuverlässig sein“, erklärt Dr. med. Anke Hurst, Fachärztin für Innere Medizin und Beratungsärztin bei der Pronova BKK.</p><p><strong>KI wird für viele zur ersten Anlaufstelle </strong></p><p>Vor allem junge Erwachsene nutzen künstliche Intelligenz bereits regelmäßig für medizinische Fragen: 86 Prozent der unter 30-Jährigen haben KI wie <a href="https://www.hcm-magazin.de/aktuelles/2026/ki-agenten-im-technischen-einkauf.html" target="_blank" rel="noopener">ChatGPT</a> schon für gesundheitliche Anliegen eingesetzt. Doch auch ältere Menschen greifen zunehmend darauf zurück: Rund jeder Vierte über 60 Jahren hat bereits medizinischen Rat bei einer KI eingeholt.</p><p>Die Erfahrungen mit den Antworten fallen überwiegend positiv aus: 87 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer, die bereits eine KI-Diagnose oder medizinische Empfehlung erhalten haben, zeigen sich damit zufrieden.</p><p>Kommt es zu unterschiedlichen Einschätzungen zwischen KI und Ärzteschaft, folgen einige Patientinnen dennoch der Technologie. Etwa jeder Vierte entscheidet sich in solchen Fällen für die KI-Empfehlung und gegen die ärztliche Einschätzung. Bei den 50- bis 59-Jährigen trifft dies sogar auf rund jeden Dritten zu.</p><p>„Heute fragen viele Menschen die KI, weil sie leicht verfügbar ist und schnell verständliche Antworten liefert. Die ausführlichen Erklärungen wirken überzeugend und schaffen Vertrauen. Dieser Eindruck kann jedoch täuschen“, sagt Hurst. „Daher gilt: Nicht blind auf KI vertrauen. Bei ungewöhnlichen Beschwerden sollte im Zweifel lieber ärztlicher Rat eingeholt werden.“</p><p><strong>Verständliche Gesundheitsinformationen</strong></p><p>Als großen Vorteil von KI sehen viele Befragte vor allem die Möglichkeit, ausführlich nachzufragen und medizinische Informationen verständlich erklärt zu bekommen. Besonders ältere Nutzerinnen und Nutzer empfinden diesen Aspekt als hilfreich: 40 Prozent der über 60-Jährigen, die KI bereits für Gesundheitsfragen genutzt haben, finden es einfacher, mit der Technologie Rückfragen zu stellen.</p><p>„Nicht alle Menschen trauen sich, im Arztgespräch direkt nachzufragen oder Unklarheiten anzusprechen. Eine medizinisch geprüfte KI könnte künftig helfen, Begriffe zu erklären, Informationen zu wiederholen und Wissen zu vertiefen“, so Hurst.</p><p>Dennoch bleibt die ärztliche Einschätzung für viele entscheidend. Gerade bei wichtigen medizinischen Fragen sollte weiterhin die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt einbezogen werden, da nur dort die individuelle Situation umfassend bewertet werden kann.</p><p><strong>Vorteile bei der ärztlichen Beratung</strong></p><p>Trotz der zunehmenden Nutzung von KI sehen viele Menschen klare Vorteile bei der ärztlichen Beratung. 56 Prozent der Befragten schätzen besonders, dass Ärztinnen und Ärzte mehr Verständnis für die persönliche Situation zeigen können. Zudem halten 55 Prozent die Informationen der Ärzteschaft für zuverlässiger – nur 10 Prozent sagen dies über KI-Anwendungen. Die Ergebnisse zeigen: Künstliche Intelligenz wird zwar zunehmend zu einer wichtigen Informationsquelle bei Gesundheitsfragen, ersetzt für viele Menschen aber noch nicht den persönlichen Arztkontakt.</p><p>„Starke Schmerzen, erhebliche Einschränkungen, ungewöhnliche Beschwerden oder Symptome, die sich nicht verbessern oder sogar verschlimmern, sollten ärztlich abgeklärt werden. Das gilt insbesondere für sehr junge, ältere oder vorerkrankte Menschen“, betont Hurst.</p><p><strong>Über die Studie</strong></p><p>Für die repräsentative Studie „KI-Nutzung im privaten Alltag 2026“ der Pronova BKK wurden 3.485 Frauen und Männer ab 18 Jahren im März 2026 online befragt. Darunter befinden sich 2.005 Personen mit mindestens einem Kind unter 18 Jahren im Haushalt. Die Befragung gibt einen Einblick, inwieweit die KI schon Einzug in den privaten Alltag der Bevölkerung genommen hat. Besondere Schwerpunkte setzt die Umfrage auf die private Nutzung von KI für partnerschaftliche, erzieherische und gesundheitliche Belange.</p><p>Quelle: Pronova BKK/HCM</p>								</div>
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		<title>Milliardenlast beschlossen: Universitätsklinika sehen gravierende Folgen für die Hochschulmedizin</title>
		<link>https://www.abc-office24.de/milliardenlast-beschlossen-universitaetsklinika-sehen-gravierende-folgen-fuer-die-hochschulmedizin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[supervisor]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 09:19:12 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Dr. Francesco De Meo]]></category>
		<category><![CDATA[ist am 14. September von seinem Amt zurückgetreten. Bis die Nachfolge geklärt ist]]></category>
		<category><![CDATA[übernimmt der stellvertretende Präsident Prof. Axel Ekkernkamp kommissarisch den Vorsitz.]]></category>
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					<description><![CDATA[Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz hat die letzten parlamentarischen Hürden genommen. Nach der 2./3. Lesung im Bundestag und dem abschließenden Durchgang im Bundesrat ist das Gesetz beschlossen. Die Universitätsklinika Deutschlands warnen vor erheblichen zusätzlichen Belastungen für die Hochschulmedizin und die Länder. ]]></description>
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									<p>Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz hat die letzten parlamentarischen Hürden genommen. Nach der 2./3. Lesung im Bundestag und dem abschließenden Durchgang im Bundesrat ist das Gesetz beschlossen. Die Universitätsklinika Deutschlands warnen vor erheblichen zusätzlichen Belastungen für die Hochschulmedizin und die Länder. Der Zuschlag für die besondere Vorhaltung der Universitätsklinika kann diese Belastungen nicht kompensieren, ist aber ein Signal für die Anerkennung der Bedeutung der Universitätsmedizin.</p><p>„Die Universitätsklinika werden erheblich belastet, obwohl sie bereits heute unter großem wirtschaftlichem Druck stehen. Die beschlossenen Maßnahmen treffen die Universitätsklinika in besonderem Maße – obwohl sie rund um die Uhr bereitstehen und vielfältige Aufgaben übernehmen, die für die Stabilität der Gesundheitsversorgung insgesamt entscheidend sind. Gerade jene Einrichtungen, auf deren Leistungsfähigkeit und Resilienz das Gesundheitssystem in Krisenzeiten besonders angewiesen ist, werden belastet. So lassen sich weder der Innovationsstandort stärken noch die Widerstandsfähigkeit nachhaltig absichern. Dass die besondere Vorhaltung der Universitätsklinika in der Protokollerklärung der Bundesregierung berücksichtigt wird, ist eine Anerkennung der besonderen Rolle der Universitätsklinika. Diese muss auch zukünftig bei allen weiteren Reformschritten angemessen und gezielt berücksichtigt werden. Die finanzielle Stabilisierung der Gesundheitsversorgung darf nicht zulasten der Einrichtungen erfolgen, die für die Zukunftsfähigkeit der medizinischen Versorgung entscheidend sind“, sagt Prof. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Universitätsklinika Deutschlands (VUD).</p><p>Besonders kritisch sind die strikte Begrenzung der Vergütungsentwicklung einschließlich der begrenzten Refinanzierung der Tarifsteigerungen und die Ausweitung der MD-Prüfungen zu bewerten. Letzteres führt zu erheblicher zusätzlicher Bürokratie. „Die Anhebung der Prüfquoten wird den administrativen Aufwand in Universitätsklinika unverhältnismäßig erhöhen. Sie zwingt die Häuser dazu, Personal aufzubauen, um die hohe Anzahl an Anfragen des Medizinischen Dienstes zu beantworten. Dies ist eine erhebliche Fehlallokation von Ressourcen, die sich das gesamte Gesundheitssystem nicht mehr leisten kann. Gleichzeitig trifft die Begrenzung der Vergütungsentwicklung nicht nur das umfassende stationäre Versorgungsangebot der Universitätsklinika, sondern auch ihre Hochschulambulanzen mit ihrem im ambulanten Bereich einzigartigen Versorgungsangebot unverhältnismäßig. Das gefährdet Strukturen, die zentraler Innovationsmotor sind“, sagt Jens Bussmann, Generalsekretär des VUD.</p><p>Der Zuschlag für die besondere Vorhaltung der Universitätsklinika soll ab dem Jahr 2027 um 100 Mio. Euro erhöht werden. Die Universitätsklinika sehen in dieser Weichenstellung ein wichtiges Bekenntnis zur Unterstützung der medizinischen Spitzenversorgung in Deutschland. Die strukturellen Finanzierungsfragen der Universitätsklinika müssen aber weiterhin auf der Tagesordnung bleiben und mit Blick auf langfristige Reformen besondere Berücksichtigung finden.</p><p>Die Bedeutung einer leistungsfähigen Forschung und Nutzung von Gesundheitsdaten für den Innovationsstandort Deutschland ist unbestritten. Universitätsklinika benötigen ausgewogene Rahmenbedingungen, die die Infrastruktur und den Aufwand für die Erhebung, Aufbereitung, Qualitätssicherung und Bereitstellung hochwertiger klinischer Daten berücksichtigen.</p><p> Quelle: UKSH</p>								</div>
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		<title>Rossmann sucht Apotheker und PTA</title>
		<link>https://www.abc-office24.de/rossmann-sucht-apotheker-und-pta/</link>
		
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		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 09:16:26 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Der Präsident des IQM-Vorstands]]></category>
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		<category><![CDATA[ist am 14. September von seinem Amt zurückgetreten. Bis die Nachfolge geklärt ist]]></category>
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					<description><![CDATA[Rossmann will zum Jahresende seinen Arzneimittelversand aus den Niederlanden starten. Der Drogerieriese startet direkt mit Rx ins Versandgeschäft. Jetzt sucht er Personal für die Apotheke in Emmen an der deutsch-niederländischen Grenze.	 
 
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									<p>Rossmann will zum Jahresende seinen Arzneimittelversand aus den Niederlanden starten. Der Drogerieriese startet direkt mit Rx ins Versandgeschäft. Jetzt sucht er Personal für die Apotheke in Emmen an der deutsch-niederländischen Grenze.     </p><p> </p><p>Nahe der deutschen Grenze bei Meppen im Emsland will Rossmann seine <a href="https://www.pharmazeutische-zeitung.de/themen/apotheke" target="_blank" rel="noopener">Apotheke</a> errichten. Derzeit baut das Unternehmen über die Gesellschaft namens Rossmann-Apotheke B.V.  das Apothekengeschäft auf. Mit Versandplänen liebäugelt Rossmann schon länger, Vorbild war nach Angaben von Unternehmenschef Raoul Roßmann der Einstieg von dm in den Arzneimittelversandhandel. Anders als der Konkurrent aus Karlsruhe <a href="https://www.pharmazeutische-zeitung.de/rossmann-steigt-direkt-in-rx-versandhandel-ein-166707/" target="_blank" rel="noopener">steigt Rossmann aber direkt in den Rx-Versand ein</a>; für die dm-Apotheke in Tschechien ist das nicht zulässig.</p><p>Rossmann will aus den Niederlanden verschicken und hat sich Emmen als Standort ausgesucht. Für diesen Standort sucht man nun Personal. Wie auf der Karriereseite des Drogisten zu lesen ist, sind PTA und Apothekerinnen beziehungsweise Apotheker gefragt.</p><p> </p><p>Hinter Rossmann steckt weit mehr als das, was unsere Kunden täglich in unseren Filialen erleben«, wird geworben. Etabliert werde »eine vollwertige Apotheke, die einen einfachen, verantwortungsvollen und kundenorientierten Zugang zu Arzneimitteln und apothekennaher Gesundheitsversorgung ermöglichen wird«. In der Apotheke werde die Grundlage dafür geschaffen, »dass Gesundheitsprodukte zuverlässig, schnell und präzise dort ankommen, wo sie gebraucht werden«. Rossmann will »ein hochqualifiziertes und motiviertes Team« aufbauen. </p><p><strong>Jobprofil: Einhaltung von Vorgaben sichern</strong></p><p>Zum nächstmöglichen Zeitpunkt sucht man also »Apotheker (m/w/d)« für die Rossmann-Apotheke B.V. Es gilt ein niederländischer Arbeitsvertrag. Zu den Anforderungen gehört zu »Arzneimitteln, Wechselwirkungen, Anwendung und Gesundheitsfragen« sowie, »die Einhaltung apothekenrechtlicher, regulatorischer und qualitätssichernder Vorgaben« zu sichern. Rossmann betont, dass Erfahrung bei Versandapotheken für Bewerbende von Vorteil sei.</p><p> </p><p>Erste Führungs- oder Koordinationserfahrung, zum Beispiel in der fachlichen Anleitung von PTA oder Apothekenteams«, soll zudem mitbringen, wer sich als Senior Apotheker / Teamleitung Pharmazie (m/w/d)« bewirbt. </p><p>Auch PTA will man in Emden einsetzen. Als »Pharmazeutisch-Technischer Assistent / Apothekerassistent« erwarte die Bewerbenden eine enge Zusammenarbeit »mit Apothekern, Logistik und weiteren Fachbereichen </p><table><tbody><tr><td><p>Quelle: Cornelia Dölger</p></td></tr></tbody></table><p> </p><p><br /><br /></p>								</div>
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		<item>
		<title>Gründerbranche KI-Boom sorgt für Gründungsrekord bei deutschen Start-ups</title>
		<link>https://www.abc-office24.de/gruenderbranche-ki-boom-sorgt-fuer-gruendungsrekord-bei-deutschen-start-ups/</link>
		
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		<pubDate>Wed, 08 Jul 2026 10:29:19 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[ist am 14. September von seinem Amt zurückgetreten. Bis die Nachfolge geklärt ist]]></category>
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					<description><![CDATA[In Deutschland entstehen so viele Start-ups wie nie zuvor. Dahinter stecken Geschäftschancen und neue Möglichkeiten mit KI, aber auch Zwänge am Arbeitsmarkt.]]></description>
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									<p>In Deutschland entstehen so viele Start-ups wie nie zuvor. Dahinter stecken Geschäftschancen und neue Möglichkeiten mit KI, aber auch Zwänge am Arbeitsmarkt.</p><p> </p><p>In <a href="https://www.wiwo.de/themen/deutschland" target="_blank" rel="noopener">Deutschland</a> ist im ersten Halbjahr eine Rekordzahl neuer Start-ups entstanden. Von Anfang Januar bis Ende Juni wurden 3053 neue Firmen gegründet, zeigt eine neue Studie des Startup-Verbands. Das seien 52 Prozent mehr als im zweiten Halbjahr 2025 und mehr als im ganzen Jahr 2024.</p><p>„Über 3000 neue Start-ups in sechs Monaten – so viel Gründungsdynamik gab es in Deutschland noch nie“, sagt Verena Pausder, Vorstandschefin des Startup-Verbands.</p><p>Zentraler Treiber sei Künstliche Intelligenz, die es Gründern ermögliche, schneller und einfacher mit weniger Kapital zu starten. „KI senkt die Hürden fürs Gründen deutlich und immer mehr Menschen nutzen diese Chance.“</p><p> </p><p><strong>Gründen als Ausweg aus der Krise</strong></p><p><strong> </strong></p><p>1038 der neu gegründeten Start-ups und damit mehr als ein Drittel haben einen klaren KI-Bezug, so die Studie, für die die Analysefirma Startupdetector Handelsregisterdaten ausgewertet hat. Der Software-Sektor bleibe mit 844 Gründungen die mit Abstand stärkste Branche.</p><p>Der Aufwärtstrend, der Mitte 2025 eingesetzt habe, gewinne laut Startup-Verband an Tempo. Allerdings spiele auch die Wirtschaftskrise eine Rolle: „Für viele Talente wird die eigene Gründung zur attraktiven Alternative, während etablierte Unternehmen bei Neueinstellungen deutlich zurückhaltender geworden sind.“</p><p> </p><p><strong>Berlin Nummer eins, Hamburg vor München</strong></p><p><strong> </strong></p><p>Die Zahl neuer Start-ups wuchs demnach in allen Bundesländern, darunter Bayern (626 Gründungen, plus 48 Prozent), Nordrhein-Westfalen (539, plus 45 Prozent) und Baden-Württemberg (377, plus 55 Prozent).</p><p>Gewinner im Städtevergleich sei <a href="https://www.wiwo.de/themen/hamburg" target="_blank" rel="noopener">Hamburg</a>: Dort entstanden 212 neue Start-ups und damit erstmals seit Jahren mehr als in <a href="https://www.wiwo.de/themen/muenchen" target="_blank" rel="noopener">München</a>. <a href="https://www.wiwo.de/themen/berlin" target="_blank" rel="noopener">Berlin</a> mit 429 Gründungen bleibe klare Nummer eins, wachse aber mit plus 21 Prozent relativ langsam.</p><p> </p><p>Auch an der Spitze der Gründerbranche tut sich laut Startup-Verband etwas: Seit Jahresbeginn sind sechs Start-ups mit Milliardenbewertung hinzugekommen, sodass Deutschland nun 36 solcher „Unicorns“ zähle. Doch der Abstand zu den USA, wo viel mehr Wagniskapital an Gründer fließt, bleibe groß: Dort gebe es mehr als 900 Start-ups mit Milliardenbewertung. In Europa fehle ein starker Kapitalmarkt, sagte Pausder. Steuerliche und regulatorische Hürden für Wagniskapital müssten durch Anreize für Investoren ersetzt werden.</p><p>Quelle: dpa</p>								</div>
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		<title>Vivantes Klinika liegen in Digitalisierung an der Spitze</title>
		<link>https://www.abc-office24.de/vivantes-klinika-liegen-in-digitalisierung-an-der-spitze/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[supervisor]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2026 10:26:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Der Präsident des IQM-Vorstands]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Francesco De Meo]]></category>
		<category><![CDATA[ist am 14. September von seinem Amt zurückgetreten. Bis die Nachfolge geklärt ist]]></category>
		<category><![CDATA[übernimmt der stellvertretende Präsident Prof. Axel Ekkernkamp kommissarisch den Vorsitz.]]></category>
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					<description><![CDATA[Evaluation des Bundesgesundheitsministeriums bescheinigt Vivantes einen weit überdurchschnittlichen Digitalisierungsgrad]]></description>
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									<p>Evaluation des Bundesgesundheitsministeriums bescheinigt Vivantes einen weit überdurchschnittlichen Digitalisierungsgrad</p><p>Vivantes hat die Fördermittel des Krankenhauszukunftsfonds zielstrebig genutzt und einen Digitalisierungsgrad erreicht, der absolute Spitze in der deutschen Krankenhauslandschaft ist. In der dritten Welle des <a href="https://www.digitalradar-krankenhaus.de/reifegradmessung/ergebnisse/" target="_blank" rel="noopener">„Digitalradar“ im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit </a>wurden 1.600 Krankenhäuser zu ihrem digitalen Reifegrad befragt. Der durchschnittliche Digitalisierungsgrad (auf einer Skala von 0 bis100) liegt demnach in Deutschland bei 55, in Berlin bei 59. Mit 75 liegt der Durchschnitt der Vivantes Klinika weit darüber. Jedes einzelne der neun Krankenhäuser von Vivantes liegt auch weit über dem durchschnittlichen Digitalisierungs-Score der deutschen Maximalversorger (62,5). </p><p>Die Teilnahme an der Umfrage war für alle Kliniken verpflichtend, die eine Förderung ihrer digitalen Infrastruktur über das Krankenhauszukunftsgesetz beantragt hatten. Diese finanzielle Unterstützung aus dem Krankenhauszukunftsfonds ist im Land Berlin Ende 2025 ausgelaufen. Vivantes hat in fünf Jahren Projekte mit einem Fördervolumen von insgesamt 61,5 Millionen Euro umgesetzt. Im Vergleich zu den Messungen in den Jahren 2021 und 2024 stieg der Digitalisierungsgrad der Vivantes Klinika von 51 über 66 auf nun 75 Punkte. Davon profitieren Patient*innen, Pflegekräfte und Ärzt*innen im klinischen Alltag direkt. Einige Beispiele:</p><p>Digitalisierung wirkt im klinischen Alltag</p><ul><li>Digitale Patientenkurve inkl. Medikation und digitale Pflegedokumentation: Alle relevanten Daten aus Untersuchungen, Behandlung und Pflege sind direkt im Krankenhausinformationssystem verfügbar und müssen nicht mehr umständlich aus einer handschriftlich ausgefüllten Kladde übertragen werden. Die Daten sind auf mobilen Monitoren überall verfügbar. </li><li>Digitale Rettungsstellen: Patient*innen erfahren direkt die Wartezeiten auf Monitoren und im Internet, Vitaldaten werden schon aus dem Rettungswagen auf der Fahrt ins Krankenhaus dorthin übertragen und die Daten können genutzt werden, um den Patientenfluss besser zu managen, also schneller freie Betten für Patient*innen zu finden, die stationär aufgenommen werden.</li><li>Patient*innen profitieren schon vor der Aufnahme ins Krankenhaus von digitalen Patientenservices wie Patientenportal, Online-Terminbuchung, Videosprechstunde, Symptom- Chatbot oder Telemedizin.</li><li>Eine KI-Suite stellt von Künstlicher Intelligenz unterstützte klinische Anwendungen zur Verfügung, so zum Beispiel in Radiologie, Kardiologie und Urologie. Dazu kommen KI-gestützte Frühwarnsysteme für Sepsis und Delir. Aktuell baut Vivantes eine Infrastruktur für Tracking auf. Damit können künftig die Standorte von Betten und Medizingeräten besser erfasst und Medikamenten-Kühlschränke fernüberwacht werden.</li></ul><p>Hinzu kommen umfassende Maßnahmen zur Stärkung der IT-Sicherheit und digitalen Kompetenz der Beschäftigten.</p><p>Dr. Johannes Danckert, Vorsitzender der Geschäftsführung von Vivantes: „Die Zeit ist reif für die Digitalisierung des Klinik-Alltags. Der jetzt ausgelaufene Krankenhauszukunftsfonds war das passende Förderinstrument zum richtigen Zeitpunkt. Vivantes hat diese Chance genutzt und binnen fünf Jahren seinen Digitalisierungsgrad enorm gesteigert. Wir implementieren ausschließlich digitale Anwendungen, die nach interner Evaluierung einen echten, praktischen Nutzen bringen. Davon profitieren dann alle in der Klinik. Digitale Anwendungen schaffen unseren Beschäftigten Freiräume für mehr Zuwendung zum Patienten. Für die Zukunft ist zu hoffen, dass auch mehr und mehr Anwendungen praxisreif werden, welche ärztliches und pflegerisches Personal von der ständig wachsenden Bürokratie entlasten.“  </p><p>Digitalisierung als zentraler Teil der Unternehmensstrategie von Vivantes</p><p>Die <a href="https://www.vivantes.de/unternehmen/digitalisierung/" target="_blank" rel="noopener">digitale Transformation ist zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie von Vivantes</a>. Patient*innen proﬁtieren heute bereits von immensen Fortschritten in der medizinischen Behandlung. Auf der anderen Seite bedeutet Digitalisierung weitere Arbeitserleichterungen, mehr Sicherheit und Effizienz im Klinikalltag.</p><p>Quelle: © Vivantes &#8211; Netzwerk für Gesundheit</p><p> </p>								</div>
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		<title>Pilotierung des Medikationsplans &#8211; ePA wird um neue Funktionen erweitert</title>
		<link>https://www.abc-office24.de/potenziale-agentischer-ki/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[supervisor]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2026 09:57:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Der Präsident des IQM-Vorstands]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Francesco De Meo]]></category>
		<category><![CDATA[ist am 14. September von seinem Amt zurückgetreten. Bis die Nachfolge geklärt ist]]></category>
		<category><![CDATA[übernimmt der stellvertretende Präsident Prof. Axel Ekkernkamp kommissarisch den Vorsitz.]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit dem 1. Juli erhalten die ePA-Apps der Krankenkassen nach und nach ein Update mit neuen Funktionen der elektronischen Patientenakte.]]></description>
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									<p>Seit dem 1. Juli erhalten die ePA-Apps der Krankenkassen nach und nach ein Update mit neuen Funktionen der elektronischen Patientenakte.</p><p>Der digital gestützte Medikationsprozess in der ePA wird schrittweise um neue Funktionen ergänzt und pilotiert.</p><p>Die <a href="https://www.healthcare-digital.de/was-ist-die-gematik-a-2565951b2024a74b9ef6505bab6baf18/" target="_blank" rel="noopener">Gematik</a> kündigte im Vorfeld einige Funktionserweiterungen für die <a href="https://www.healthcare-digital.de/was-ist-die-elektronische-patientenakte-a-840236/" target="_blank" rel="noopener">ePA</a> an. Diese werden nun schrittweise zur Verfügung gestellt: Bereits ab Mitte Juli erfolgt der Rollout des elektronischen Medikationsplans (eMP).</p><p>Mit den neuen Funktionen soll die ePA das Medikationsmanagement weiter verbessern und Versicherten mehr Transparenz über Inhalte und Zugriffe in ihrer Patientenakte bieten. Der Medikationsplan spielt dabei eine wichtige Rolle: Während die Medikationsliste eine Übersicht über alle aktuell verordneten Medikamente bietet, soll der eMP mehr Überblick ermöglichen. Der Plan zeigt die institutionsübergreifende Gesamtmedikation mit weiterführenden Hinweisen, sodass Versicherte ihre Therapie sicher und erfolgreich umzusetzen können. Darüber hinaus ermöglicht die neue Ausbaustufe der ePA, in der elektronischen Medikationsliste Nachträge zu <a href="https://www.healthcare-digital.de/was-ist-eine-otc-over-the-counter-drug-a-0852dfd435133cd24be5d93134790c2e/" target="_blank" rel="noopener">OTC</a>-Arzneimitteln und Betäubungsmitteln zu ergänzen.</p><p>Während der Pilotierungsphase können erste Einrichtungen in den Modellregionen die neuen Funktionen testen. Langfristig soll der digitale Medikationsplan schließlich den bundeseinheitlichen Medikationsplan (<a href="https://www.healthcare-digital.de/was-ist-ein-bundeseinheitlicher-medikationsplan-bmp-a-947c1be324bee9bf775091e80d4a1685/" target="_blank" rel="noopener">BMP</a>) ersetzen.</p><p>Für Versicherte bieten die neuen Funktionen auch mehr Kontrolle über die eigenen Gesundheitsdaten. Dabei empfangen sie ab sofort auch Push-Benachrichtigungen über weitere Aktivitäten rund um ihre ePA – sofern sie diese nicht in ihren Einstellungen deaktivieren. Dazu zählen beispielsweise neu eingestellte Dokumente wie Entlassbriefe nach einem Krankenhausaufenthalt oder Zugriffe auf die Patientenakte durch eine Facharztpraxis. Welche Ereignisse eine Benachrichtigung auslösen, können Patientinnen und Patienten individuell in der App festlegen. Der Vorteil: Push-Benachrichtigungen halten Versicherte in Echtzeit über Aktivitäten in ihrer ePA auf dem Laufenden.</p><p>Quelle: <a href="https://www.healthcare-digital.de/autor/serina-sonsalla/65e18aa7d38c2/" target="_blank" rel="noopener">Serina Sonsalla</a> </p>								</div>
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		<title>Künstliche Intelligenz in der Pflegesoftware &#8211; Digitalisierung und KI entlasten nachhaltig den Pflegealltag</title>
		<link>https://www.abc-office24.de/kuenstliche-intelligenz-in-der-pflegesoftware-digitalisierung-und-ki-entlasten-nachhaltig-den-pflegealltag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[supervisor]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2026 09:55:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Der Präsident des IQM-Vorstands]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Francesco De Meo]]></category>
		<category><![CDATA[ist am 14. September von seinem Amt zurückgetreten. Bis die Nachfolge geklärt ist]]></category>
		<category><![CDATA[übernimmt der stellvertretende Präsident Prof. Axel Ekkernkamp kommissarisch den Vorsitz.]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Pflegealltag bleibt oft wenig Zeit für eine ausführliche Dokumentation. Zwar unterstützen digitale Lösungen bereits dabei, Prozesse zu vereinfachen, doch nach wie vor müssen zahlreiche Einträge manuell erfasst und nachbearbeitet werden. Der Einsatz KI-gestützter Funktionen verändert die Dokumentation nun grundlegend.]]></description>
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									<p>Im Pflegealltag bleibt oft wenig Zeit für eine ausführliche Dokumentation. Zwar unterstützen digitale Lösungen bereits dabei, Prozesse zu vereinfachen, doch nach wie vor müssen zahlreiche Einträge manuell erfasst und nachbearbeitet werden. Der Einsatz KI-gestützter Funktionen verändert die Dokumentation nun grundlegend.</p><p>Ambulante Pflegedienste stehen heute unter einem erheblichen organisatorischen Druck. Der Fachkräftemangel verschärft sich weiter, während gesetzliche Auflagen zunehmen. Pflegekräfte und Pflegedienstleitungen verbringen einen immer größeren Teil ihrer Arbeitszeit mit administrativen Aufgaben, die häufig unter hohem Zeitdruck erledigt werden müssen. Die Digitalisierung hat in den vergangenen Jahren bereits spürbare Fortschritte gebracht: Prozesse wurden transparenter, Abläufe strukturierter und viele Aufgaben erstmals durchgängig digital abgebildet. Durch die Integration von künstlicher Intelligenz kann Pflegesoftware weitere Prozessvorteile erschließen und Pflegekräfte im Alltag noch gezielter entlasten.</p><p><strong>Digitalisierung als Grundlage moderner Pflegeprozesse</strong></p><p>In den vergangenen Jahren haben digitale Lösungen die Arbeit in ambulanten Pflegediensten grundlegend verändert. Elektronische Leistungsnachweise, digitale Tourenplanung oder die Anbindung an die <a href="https://www.healthcare-digital.de/was-ist-die-telematikinfrastruktur-a-880497/" target="_blank" rel="noopener">Telematikinfrastruktur</a> sorgen heute dafür, dass Informationen schneller verfügbar sind und Prozesse deutlich strukturierter ablaufen. Medienbrüche werden reduziert, doppelte Erfassungen vermieden und Abläufe transparenter gestaltet.</p><p>„Die Digitalisierung hat in der Pflege bereits viel erreicht. Prozesse, die früher papierbasiert oder doppelt erfasst wurden, sind heute durchgängig digital abgebildet“, erklärt Manuel Gruhn, Produktmanager <a href="https://www.healthcare-digital.de/was-ist-kuenstliche-intelligenz-a-27c06913376db78c1bcbcee3607fc8b3/" target="_blank" rel="noopener">KI</a>/Mobile bei der euregon AG.</p><p>Diese Entwicklung ist elementar, denn erst wenn Daten digital vorliegen und Prozesse miteinander vernetzt sind, können sie effizient weiterverarbeitet werden. Gleichzeitig zeigt sich im Alltag, dass trotz digitaler Systeme weiterhin Zeit für manuelle Eingaben und Nachbearbeitungen benötigt wird. Vor diesem Hintergrund rückt künstliche Intelligenz als nächster Entwicklungsschritt in den Fokus.</p><p><strong>Die Verknüpfung von Digitalisierung und KI macht den Unterschied</strong></p><p>Digitale Pflegesoftware hat in den vergangenen Jahren bereits dazu beigetragen, Tourenplanung, Leistungserfassung und Dokumentation besser zu organisieren und effizienter zu gestalten. „Bei vielen Lösungen wird zwar digital dokumentiert, aber Pflegekräfte müssen weiterhin viel tippen und Inhalte später nacharbeiten“, so Gruhn. Besonders auf mobilen Endgeräten passe das Tippen längerer Texte oft nur bedingt in den Arbeitsalltag vor Ort beim Klienten. Künstliche Intelligenz eröffnet hier neue Möglichkeiten. Sie kann natürliche Sprache verarbeiten, Inhalte strukturieren und Informationen automatisch zuordnen. Dadurch wird die Dokumentation stärker in den Pflegealltag integriert, statt erst nach der Tour unter Zeitdruck erledigt zu werden.</p><p><strong>Sprachbasierte Dokumentation als praxisnaher Ansatz – mehr Zeit im Pflegealltag</strong></p><p>Ein Beispiel für diese Entwicklung ist die sprachbasierte Dokumentation, beispielsweise über eine KI-Funktion. Pflegeberichte können dabei direkt in das mobile Endgerät eingesprochen werden, anstatt sie manuell zu tippen. Die KI erkennt dabei Inhalte aus der Spracheingabe und kann beispielsweise Vitalwerte automatisch den passenden Feldern zuordnen. Gleichzeitig lassen sich Texte grammatikalisch verbessern oder verständlicher formulieren, ohne den fachlichen Inhalt zu verändern. Der zentrale Effekt liegt jedoch in der Zeitersparnis: „Pflegekräfte müssen Berichte nicht mehr eintippen oder später manuell nacharbeiten, sondern können Beobachtungen direkt während oder unmittelbar nach dem Einsatz mobil einsprechen“, erklärt Gruhn. So passe die Dokumentation deutlich besser in den Pflegealltag.</p><p><strong>Praxisbeispiel: Mehr Dokumentation, aber weniger Aufwand</strong></p><p>Welche konkreten Benefits solche Funktionen in der Praxis haben können, zeigt das Beispiel der AKA Monika Kirnich GmbH &amp; Co. KG in Altötting. Der ambulante Pflegedienst arbeitet seit 2023 vollständig digital und setzt im Alltag die KI-gestützten Funktionen der Plattform „snap“ ein.</p><p>„Im Pflegealltag fehlte oft die Zeit für ausführliche Dokumentation. Diktierte Texte mussten anschließend mühsam korrigiert werden“, berichtet Peter Hausladen, Geschäftsführer und Pflegedienstleitung des Unternehmens. Häufig sei daher geplant gewesen, Berichte später im Büro nachzutragen – was im hektischen Alltag jedoch nicht immer umgesetzt werden konnte.</p><p>Seit der Einführung KI-gestützter Funktionen habe sich das deutlich verändert. Vor allem der Zeitaufwand für die Dokumentation im Pflegealltag habe sich spürbar reduziert: „Meine Kollegen und ich dokumentieren durch die deutliche Vereinfachung wesentlich mehr als früher – schlicht und ergreifend, weil es schneller und einfacher geht“, sagt Hausladen. Auch sprachliche Besonderheiten spielen dabei eine Rolle. „Wir arbeiten hier im tiefsten Oberbayern an der Grenze zu Niederbayern und Österreich. Unsere Mundart entspricht nicht immer der hochdeutschen Grammatik. Die KI wandelt das Gesprochene aber in verständliche Texte um. Das erleichtert die Dokumentation enorm“, so Hausladen.</p><p>Quelle: Patrick Schulze  </p><p> </p>								</div>
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