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		<title>MEDICA 2026 Preview: Vernetztes Krankenhaus mit Patient Journey</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Oct 2026 10:21:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Auf der MEDICA 2026 entsteht erstmals ein neu konzipiertes „Hospital of the Future“, dass Medizintechnik, IT und klinische Prozesse entlang einer durchgängigen Patient Journey verbindet. Beteiligt sind unter anderem B. Braun, Dräger, Getinge, Philips und OR.NET. Im Mittelpunkt stehen Interoperabilität und bereits verfügbare oder praktisch erprobte Lösungen.]]></description>
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									Auf der MEDICA 2026 entsteht erstmals ein neu konzipiertes „Hospital of the Future“, dass Medizintechnik, IT und klinische Prozesse entlang einer durchgängigen Patient Journey verbindet. Beteiligt sind unter anderem B. Braun, Dräger, Getinge, Philips und OR.NET. Im Mittelpunkt stehen Interoperabilität und bereits verfügbare oder praktisch erprobte Lösungen.
Wie lassen sich Medizingeräte, IT-Systeme und klinische Abläufe über Hersteller- und Abteilungsgrenzen hinweg verbinden? Die MEDICA will diese Frage in diesem Jahr nicht nur auf einzelnen Messeständen behandeln.
Vom 16. bis 19. November entsteht in Halle 12 ein neu konzipiertes Hospital of the Future. Die Sonderschau bildet verschiedene Stationen eines Krankenhausaufenthalts ab – von der Aufnahme und Diagnostik über OP und Intensivstation bis zur Normalstation und Nachsorge. Mehrere Hersteller integrieren ihre Systeme dafür in gemeinsame Versorgungsszenarien.
Vom Rettungswagen bis zur Normalstation
Besonders konkret wird das Konzept bei der herstellerübergreifenden Gerätevernetzung. OR.NET beteiligt sich gemeinsam mit B. Braun, Dräger und Philips an vier Stationen. Gezeigt werden ein über 5G und SDC vernetzter Rettungswagen, ein interoperabel vernetzter Operationssaal mit zentraler Arbeitsstation, eine sogenannte Silent ICU sowie drahtlos vernetzte Sensorik auf der Normalstation. Technische Grundlage ist unter anderem der Standard IEEE 11073 SDC. Er ermöglicht eine standardisierte Kommunikation zwischen medizinischen Geräten verschiedener Hersteller und soll damit verhindern, dass einzelne Systeme nur innerhalb proprietärer Infrastrukturen zusammenarbeiten können.
„Wir demonstrieren, wie offene, herstellerübergreifende Vernetzung klinische Prozesse verbessert“, beschreibt OR.NET-Vorstand Marcus Köny den Ansatz.
Getinge AB zeigt daneben, wie Informationen aus unterschiedlichen Krankenhausbereichen in einer zentralen Steuerung zusammengeführt werden können. Ein Hospital Command Center soll beispielsweise Daten zu Operationssälen, Personal, Bettenkapazitäten und weiteren Ressourcen bündeln. Ziel ist, Engpässe früher zu erkennen und klinische sowie operative Abläufe besser aufeinander abzustimmen. Weitere Szenarien betreffen den vernetzten OP und die Endoskopaufbereitung. Dort sollen digitale Systeme unter anderem die Rückverfolgbarkeit von Aufbereitungsprozessen unterstützen.
Der Ansatz greift ein grundsätzliches Problem der Krankenhausdigitalisierung auf: Selbst leistungsfähige Geräte oder Softwarelösungen schaffen noch keinen durchgängigen digitalen Prozess, wenn Daten nicht zwischen Systemen übertragen werden können. Deshalb soll die Sonderschau nicht primär einzelne Produktneuheiten zeigen. Im Zentrum steht die Frage, wie Medizintechnik, Software, Sensorik und organisatorische Abläufe zusammenspielen müssen, damit daraus ein durchgängiger Versorgungspfad entsteht.
Die Messe spricht ausdrücklich nicht von einem futuristischen Modellkrankenhaus. Gezeigt werden sollen Technologien, die bereits eingesetzt werden oder sich zumindest in konkreten Versorgungsszenarien erproben lassen. Damit unterscheidet sich das Konzept von klassischen Zukunftsdemonstratoren: Entscheidend ist weniger, was technisch irgendwann möglich sein könnte, sondern wie sich vorhandene Systeme heute miteinander verbinden lassen.
Neuer Schwerpunkt auf Krankenhaus-Transformation
Das Hospital of the Future ist Teil des neuen Healthcare Transformation Campus in Halle 12. Dort bündelt die MEDICA mehrere Formate rund um Krankenhausmanagement, Digitalisierung und Investitionsentscheidungen. Dazu gehören neben der Sonderschau die neue MEDICA Main Stage, der Deutsche Krankenhaustag sowie ein Hospital Leadership Summit und ein Hospital Procurement Summit. Ein deutschsprachiges Symposium widmet sich am 17. November zudem der zukünftigen deutschen Krankenhauslandschaft, der Ambulantisierung und den Folgen der Krankenhausreform.
Die MEDICA findet vom 16. bis 19. November 2026 in Düsseldorf statt.
Quelle: mednic Redaktion 
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		<title>Fachgesellschaften für Qualitätssicherung bei KI-Anwendungen mit medizinischen Inhalten</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Oct 2026 10:19:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Berlin – Medizinische Aussagen von Systemen Künstlicher Intelligenz (KI) erfordern eine Qualitätssicherung. Digitale medizinische Leitlinien sind dazu unverzichtbar. Das betont die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) anlässlich des „World Evidence-Based Healthcare Day“ (EBHC).]]></description>
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									Berlin – Medizinische Aussagen von Systemen Künstlicher Intelligenz (KI) erfordern eine Qualitätssicherung. Digitale medizinische Leitlinien sind dazu unverzichtbar. Das betont die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) anlässlich des „World Evidence-Based Healthcare Day“ (EBHC).
Dieser im Jahr 2020 eingeführte Tag soll das Bewusstsein für eine evidenzbasierte Versorgung und fundierte Entscheidungen im Gesundheitswesen stärken. Träger sind verschiedene globale Organisationen, unter anderem die Cochrane Collaboration.
„Für eine evidenzbasierte digitale Gesundheitsversorgung spielen Leitlinien eine zentrale Rolle. Eine digitale Transformation der Medizin erfordert die Integration von hochwertigem, vertrauenswürdigem Leitlinienwissen in alle digitalen Anwendungen“, betonte Vera von Dossow, Vorsitzende der Leitlinienkommission der AWMF.
Die AWMF habe dafür bereits 2024 das Projekt Dissolve-E initiiert. Ziel ist es, das AWMF-Leitlinienregister in eine digitale, strukturierte Wissensbasis zu überführen, die künftig eine optimale Verfügbarkeit und Integration von Leitlinienwissen in digitale Anwendungen ermöglichen soll.
„Die Menschen wünschen sich konkrete Antworten auf gesundheitsbezogene Fragestellungen und nutzen dazu schon heute KI-Anwendungen“, erläuterte Ina Kopp, Leiterin des AWMF-Instituts für Medizinisches Wissensmanagement.
Je strukturierter die medizinischen Informationen bereitgestellt würden, desto wahrscheinlicher sei es, dass KI diese korrekt wiedergebe und nicht fälschlich interpretiere, betonte sie. „Daher benötigen wir digitale, maschinenlesbare Leitlinieninhalte in einem interoperablen Format“, so Kopp.
Eine Arbeitsgruppe der Stanford University hatte vor wenigen Tagen in der Fachzeitschrift Nature Health darauf hingewiesen, dass sich Schäden durch KI-generierte Gesundheitsinformationen bislang kaum erfassen und untersuchen ließen.
Es bleibe bis auf einzelne Meldungen unklar, was eine KI medizinischen Laien auf ihre Fragen zu Medizin und Gesundheit antworte. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fordern mehr Transparenz, unabhängige Kontrollen und klare Haftungsregeln. 
Quelle: Deutsches Ärzteblatt

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		<title>KI-Technologie aus China &#8211; KI-Offensive mit dem Smart Hospital</title>
		<link>https://www.abc-office24.de/ki-technologie-aus-china-ki-offensive-mit-dem-smart-hospital-2/</link>
		
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		<pubDate>Wed, 28 Oct 2026 10:14:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[China erfindet das Krankenhaus neu. Künstliche Intelligenz wird nicht mehr nur für einzelne diagnostische Anwendungen eingesetzt, sondern als Bestandteil einer digitalisierten Klinik gedacht. Von Aufnahme und Triage über Diagnostik und Therapie bis zu Dokumentation und Nachsorge sollen KI-Systeme Ärzte und Pflegekräfte im Smart Hospital unterstützen.]]></description>
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									China erfindet das Krankenhaus neu. Künstliche Intelligenz wird nicht mehr nur für einzelne diagnostische Anwendungen eingesetzt, sondern als Bestandteil einer digitalisierten Klinik gedacht. Von Aufnahme und Triage über Diagnostik und Therapie bis zu Dokumentation und Nachsorge sollen KI-Systeme Ärzte und Pflegekräfte im Smart Hospital unterstützen.
Im Smart Hospital wachsen Patientendaten, medizinische Geräte, Krankenhaus-Informationssysteme und spezialisierte KI-Agenten zu einem integrierten System zusammen. Das chinesische Starprojekt für ein Smart Hospital ist das von der Tsinghua-Universität entwickelte Agent Hospital. Es bildet den gesamten Behandlungszyklus virtuell ab und dient zunächst als Forschungs- und Simulationsumgebung. 42 KI-Ärzte und vier digitale Pflegekräfte bearbeiten Patientenfälle. Das System umfasst inzwischen 26 Abteilungen und mehr als 1.000 Krankheitsbilder, darunter Notfallmedizin, Kardiologie, Neurologie und Radiologie. Bis zu 10.000 virtuelle Behandlungen können pro Tag durchgeführt werden. Beim medizinischen MedQA-Benchmark erreichten die virtuellen Ärzte eine Genauigkeit von 93,06 Prozent.
Interessanter als diese spektakulären Zahlen ist die Architektur dahinter. Die KI-Agenten übernehmen nicht nur einzelne ärztliche Aufgaben, sondern bilden zusammenhängende klinische Prozesse ab. Mit der Methode MedAgent-Zero lernen sie aus der Interaktion mit simulierten Patienten. Ein duales Gedächtnissystem speichert erfolgreiche Behandlungsfälle in einer Medical Case Base und daraus abgeleitete klinische Erfahrungen in einer Experience Base. So entsteht eine Art digitales Trainingskrankenhaus, in dem Behandlungsabläufe wiederholt und optimiert werden können, ohne reale Patienten einem Risiko auszusetzen.
Smart Hospital: KI analysiert, Arzt entscheidet
Der entscheidende nächste Schritt führt von der Simulation in die reale Klinik. Hier setzt das im März 2026 vorgestellte Super AI Hospital in Boao auf der Insel Hainan an. Dort werden reale Patientendaten verarbeitet. Die KI soll jedoch nicht autonom behandeln, sondern als Copilot menschlicher Mediziner arbeiten. Wie dies funktionieren kann, zeigt ein Patient mit unklaren thorakalen Beschwerden. Die KI analysiert EKG, frühere Arztbriefe, Medikationshistorie und vergleichbare Krankheitsverläufe.
Als Wissensbasis dient unter anderem eine Datenbank mit mehr als 50 Millionen anonymisierten Verläufen. Daraus erzeugt das System einen Diagnosevorschlag und priorisiert weitere Untersuchungen. Die Entscheidung verbleibt beim Kardiologen, der die Vorschläge kontrolliert, verändert oder verwirft. Das Grundprinzip lautet damit: KI übernimmt Analyse-, Such-, Vergleichs- und Dokumentationsaufgaben, medizinische Verantwortung und Entscheidung verbleiben beim Menschen.
Smart Hospital: KI wird zur klinischen Plattform
Das System umfasst heute mehr als eine Million KI-Patienten aus verschiedenen Ländern. Diese können entweder digitale Avatare realer menschlicher Patienten sein oder automatisch von KI-Modellen unter Einbeziehung einer medizinischen Wissensdatenbank generiert werden.
Das System umfasst heute mehr als eine Million KI-Patienten aus verschiedenen Ländern. Diese können entweder digitale Avatare realer menschlicher Patienten sein oder automatisch von KI-Modellen unter Einbeziehung einer medizinischen Wissensdatenbank generiert werden.
In Boao wird dieser Ansatz bereits mit konkreten Anwendungen verbunden. Seit August 2025 läuft dort ein KI-gestütztes Früherkennungsprogramm für zehn Hochrisikokrebsarten, darunter Pankreas-, Leber- und Magenkarzinome. Die auf konventioneller Flat-Panel-CT-Technologie basierende Methode soll eine Erkennungsrate von mehr als 90 Prozent erreichen und gleichzeitig die Kosten um über 20 Prozent reduzieren. Zusätzlich werden kardiovaskuläre Risiken und Osteoporose untersucht. Die durchschnittliche Diagnosezeit pro Patienten soll unter drei Minuten liegen, klinikintern wird von einer um etwa 30 Prozent höheren Effizienz bei der Entscheidungsfindung berichtet.
Technisches Rückgrat ist eine Alliance MaaS-Plattform – Model as a Service –, in dem medizinischen Wissen, Leitlinien und reale Versorgungsdaten zusammengeführt werden. Zu den Komponenten gehören der Qianbing Intelligent Agent, der Wissen über Tausende Krankheitsbilder bereitstellt, sowie der Qianyuan Intelligent Agent, der für den Einsatz in Tausenden Kliniken ausgelegt ist. Das einzelne KI-Modell wird damit Teil einer übergeordneten klinischen Plattform.
Darin liegt der eigentliche Paradigmenwechsel. In vielen Krankenhäusern beginnt KI mit isolierten Projekten: einem Algorithmus für radiologische Bilder, einer Software zur automatisierten Dokumentation oder einem Assistenzsystem auf einer einzelnen Station. Solche Anwendungen können erfolgreich sein, bleiben aber häufig Insellösungen. Das Smart Hospital dreht diese Logik um. Nicht einzelne KI-Anwendungen werden nachträglich in die Klinik integriert, sondern das Krankenhaus wird von Anfang an als vernetztes digitales System konzipiert.
 Das ist zugleich eine Antwort auf die verbreitete Pilotitis. Typische Hindernisse bei der Skalierung sind mangelnde Workflow-Integration, unterschiedliche Nutzung derselben Technologie durch einzelne Abteilungen, fehlende Governance sowie Change Fatigue bei Ärzten und Pflegekräften. Erzeugt ein KI-System zusätzliche Klicks oder doppelte Dokumentation, kann Digitalisierung die Belastung sogar erhöhen, statt sie zu reduzieren.
Quelle: Dr. Lili Yang  
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		<title>Finanzen der Kassen &#8211; Beitragsgelder „verspekuliert“ – wo bleibt die Entschuldigung?</title>
		<link>https://www.abc-office24.de/finanzen-der-kassen-beitragsgelder-verspekuliert-wo-bleibt-die-entschuldigung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Machel Martin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2026 09:51:08 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[ist am 14. September von seinem Amt zurückgetreten. Bis die Nachfolge geklärt ist]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Skandal um Fehlinvestitionen deutscher Krankenkassen und Kassenärztlicher Vereinigungen weitet sich aus: Laut einer aktuellen Antwort der Regierung auf eine Grünen-Anfrage sind die Verluste von Kassen durch riskante Immobilien- und Fondsgeschäfte deutlich größer als bislang angenommen.]]></description>
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									<p>Der Skandal um Fehlinvestitionen deutscher Krankenkassen und Kassenärztlicher Vereinigungen weitet sich aus: Laut einer aktuellen Antwort der Regierung auf eine Grünen-Anfrage sind die Verluste von Kassen durch riskante Immobilien- und Fondsgeschäfte deutlich größer als bislang angenommen.</p><p><strong>Riskante Geldanlagen von Krankenkassen und Kassenärztlichen Vereinigungen.</strong></p><p>Die Misere stellt sich zur Unzeit heraus. In der vergangenen Null- und Negativzinsphase legten rund zwei Dutzend Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen Gelder in riskanten Immobilienfonds – insbesondere in den Schweizer Inhaberschuldverschreibungen II und III – sowie in unzureichend abgesicherten Schuldscheindarlehen an, um Strafzinsen zu umgehen. Die Folgen wurden seit Sommer in einer Gemengelage öffentlich, in der die Politik alle Beteiligten in der Gesundheitsversorgung zu Sparmaßnahmen bzw. faktischen Beitragserhöhungen zwingt.</p><p><strong>Renditezielverfehlung oder Totalausfall</strong></p><p>Es geht um Investitionen in „leistungsgestörte“ Geldanlagen. Nach der Zinswende 2022 waren „Leistungsstörungen“ aufgetreten: Ende 2025 verbuchten betroffene Kassen bereits 400 Millionen Euro in den Bilanzen als Wertberichtigungen. Weitere 700 Millionen Euro sind akut gefährdet. Laut Angaben des Bundesamtes für Soziale Sicherung (BAS) auf einen potenziellen Gesamtschaden von mindestens 1,1 Milliarden Euro.</p><p>Das ist die Rechtslage: Gemäß Paragraf 80 SGB IV sind Sozialversicherungsträger dazu verpflichtet, Gelder so anzulegen, dass ein Verlust ausgeschlossen erscheint.</p><p>Bei einer Untersuchung der Vorgänge sei es unverzichtbar, dass die Ermittlung der konkreten Sachverhalte, ihre Aufarbeitung und Analyse durch die Selbstverwaltung sowie bei den Aufsichtsführenden Bundes- und Landesbehörden stringent und gründlich erfolge, so eine zentrale Aussage in der aktuellen Antwort der Bundesregierung auf einer Anfrage der Grünen. Die Untersuchungen dauern an.</p><p><strong>Entschuldigung bleibt aus</strong></p><p>Auf eine offizielle Entschuldigung der Kassen warten Versicherte bzw. Patienten, Leistungserbringer und die weiteren Stakeholder der Gesundheitsversorgung bislang vergebens. Viele betroffene Einrichtungen verweisen auf das Betriebsgeheimnis, sie sehen sich in zahlreichen Fällen selbst als Getäuschte. Sie gehen juristisch gegen Finanzdienstleister vor, da ihnen die hochriskanten Anlagen angeblich als sicher verkauft worden seien. Nur vereinzelt zeigen sich personelle Konsequenzen. So trennte sich die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL), die rund 40 Millionen Euro investiert hatte, sich von dem Finanzvorstand und verklagte diesen auf Schadensersatz.</p><p>Verbraucherschützer, die Deutsche Stiftung Patientenschutz sowie Parteienvertreter fordern lückenlose Transparenz und einen vollständigen Überblick über die Lage.</p><p>Quelle: Michael Reiter</p><p> </p>								</div>
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		<title>Telemedizin und mehr &#8211; Apotheke statt Arztpraxis? Was geht da alles?</title>
		<link>https://www.abc-office24.de/telemedizin-und-mehr-apotheke-statt-arztpraxis-was-geht-da-alles/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Machel Martin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2026 09:49:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Der Präsident des IQM-Vorstands]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Francesco De Meo]]></category>
		<category><![CDATA[ist am 14. September von seinem Amt zurückgetreten. Bis die Nachfolge geklärt ist]]></category>
		<category><![CDATA[übernimmt der stellvertretende Präsident Prof. Axel Ekkernkamp kommissarisch den Vorsitz.]]></category>
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					<description><![CDATA[Hat die Apotheke um die Ecke noch auf? Und hilft sie auch bei Videosprechstunden mit Ärzten? Und was noch? Ein Angebot der Apothekerverbände gibt einen schnellen Überblick.]]></description>
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									<p>Hat die Apotheke um die Ecke noch auf? Und hilft sie auch bei Videosprechstunden mit Ärzten? Und was noch? Ein Angebot der Apothekerverbände gibt einen schnellen Überblick.</p><p>Apotheken sind für viele Bürgerinnen und Bürger mehr als nur Medikamentenausgabeorte. Sie wirken oftmals auch als erste Anlaufstelle bei kleineren und größeren medizinischen Problemen:</p><p>Impfen und Medikamentenberatung: Nicht für alles muss man zur Arztpraxis &#8211; und eventuell lange auf einen Termin warten. Viel niedrigschwellige Gesundheitsversorgung wird auch in Apotheken angeboten. Sie unterstützen jetzt auch bei der Anwendung von Telemedizin.</p><p>Einen Überblick gibt es auf der Webseite ApoGuide.de. Hier kann man nach offenen Apotheken in der Umgebung suchen und auch gezielt einzelne Leistungen auswählen. Praktisch: wer nicht gut zu Fuß ist, kann auch direkt nach Apotheken mit Parkplatz filtern.</p><p><strong>Diese Leistungen bieten Apotheken an</strong></p><p>Neben dem Einlösen von Rezepten sind in der Apotheke noch weitere Leistungen möglich:</p><p>Medikationsberatung für Menschen, die regelmäßig mehr als 5 verordnete Medikamente einnehmen müssen. Hier zahlt die Kasse. Bei weniger Medikamenten ist es eine Selbstzahlerleistung.</p><p>Blutdruckmessung und -beratung für Menschen mit festgestelltem Bluthochdruck.</p><p>Einweisung und Beratung für die Nutzung von Inhalationsgeräten.</p><p>Medikationsberatung bei Krebs.</p><p>Therapieunterstützung für Patienten nach Organtransplantationen.</p><p>Impfungen gegen Covid 19 oder Grippe.</p><p>Neu seit Juli 2026 ist die assistierte Telemedizin. Dabei handelt es sich um ein Angebot für Menschen, die daheim nicht die Technik für Videosprechstunden haben – oder nicht in der Lage sind, ein solches Angebot ohne Hilfe zu nutzen. In der Apotheke finden Sie die nötige Technik vor und erhalten auf Wunsch auch Assistenz beim Gespräch mit Allgemeinarzt oder Fachärztin. Besonders im ländlichen Raum kann das der deutlich schnellere Weg zum Arzttermin sein.</p><p><strong>Kassen zahlen die Videosprechstunde</strong></p><p>Sowohl gesetzliche als auch private Krankenkassen übernehmen die Kosten für assistierte Telemedizin. Wichtig, wenn man sie in Anspruch nehmen möchte: Man muss sein Krankenversicherungsverhältnis nachweisen, als gesetzlich Versicherter etwa sollte man seine elektronische Gesundheitskarte mitbringen &#8211; darauf können eventuell verordnete Medikamente als E-Rezept gespeichert werden.</p><p>Den ApoGuide gibt es auch als Smartphone-App für Android und iOS für die Suche unterwegs. Sie bietet noch einige weitere Funktionen:</p><p>E-Rezepte verwalten und versenden</p><p>Zugriff auf Apotheken-Shop</p><p>Chat mit der Apotheke</p><p>Medikationspläne</p><p>Terminvereinbarungen</p><p>Quelle: dpa</p>								</div>
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		<title>Fachkräftemangel &#8211; Wie Springer-Pools die stationäre Pflege stabilisieren</title>
		<link>https://www.abc-office24.de/fachkraeftemangel-wie-springer-pools-die-stationaere-pflege-stabilisieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Machel Martin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2026 09:47:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Der Präsident des IQM-Vorstands]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Francesco De Meo]]></category>
		<category><![CDATA[ist am 14. September von seinem Amt zurückgetreten. Bis die Nachfolge geklärt ist]]></category>
		<category><![CDATA[übernimmt der stellvertretende Präsident Prof. Axel Ekkernkamp kommissarisch den Vorsitz.]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Sana Klinikum Coburg steuert mit einem eigenen Springer-Pool dem Fachkräftemangel gegen. Durch ein Modell, das den Mitarbeitenden echte Zeitsouveränität einräumt, will die Klinik die Patientenversorgung stabilisieren.
Mit dem neuen Springer-Pool schafft das Sana Klinikum Coburg ein modernes Einsatzmodell für examinierte Pflegefachkräfte.
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									<p>Das Sana Klinikum Coburg steuert mit einem eigenen Springer-Pool dem Fachkräftemangel gegen. Durch ein Modell, das den Mitarbeitenden echte Zeitsouveränität einräumt, will die Klinik die Patientenversorgung stabilisieren.</p><p>Mit dem neuen Springer-Pool schafft das Sana Klinikum Coburg ein modernes Einsatzmodell für examinierte Pflegefachkräfte.</p><p><strong>Flexibilität als Antwort auf den Strukturwandel</strong></p><p>In der modernen Krankenhauslandschaft gehört die Kompensation von kurzfristigen Personalausfällen zu den größten täglichen Herausforderungen. Wenn Krankheitswellen oder Belastungsspitzen die dünne Personaldecke strapazieren, geht dies meist zu Lasten des Stammpersonals, das zusätzliche Schichten übernehmen muss. Der nun im Sana Klinikum Coburg gestartete Springer-Pool setzt genau an dieser Stelle an, indem er eine Gruppe von Fachkräften bereithält, die nicht fest einer Station zugeordnet sind.</p><p>Das Besondere an diesem Modell ist die Umkehr der Planungshoheit. Die Pool-Mitarbeiter gestalten ihre Dienst- und Urlaubszeiten aktiv mit und bieten ihre Verfügbarkeiten nach eigenem Ermessen an. Diese Form der Arbeitsgestaltung orientiert sich eng an der Lebensrealität der Beschäftigten und bietet eine attraktive Alternative zur starren Schichtfolge. Die Klinik gewinnt dadurch eine mobile Reserve, die bedarfsorientiert dort einspringt, wo der Druck aktuell am größten ist.</p><p><strong>Strategische Entlastung für das Stammpersonal</strong></p><p>Der Nutzen eines solchen Modells reicht weit über die reine Besetzung offener Stellen hinaus. Für die festen Teams auf den Stationen bedeutet der Einsatz der Springer eine spürbare psychische und physische Entlastung. Das Wissen, dass im Notfall professionelle Unterstützung bereitsteht, ohne dass Kollegen aus dem Frei gerufen werden müssen, hebt die allgemeine Stimmung und schützt vor Burnout.</p><p>„Der Springer-Pool gibt unseren Mitarbeitern echte Zeitsouveränität – ohne Abstriche bei Qualität und Verlässlichkeit. Wir verbinden die individuellen Bedürfnisse unserer Mitarbeiter mit den täglichen Anforderungen des Klinikalltags zum Gewinn für alle.“</p><p><strong>Qualitätssicherung durch Einarbeitung</strong></p><p>Ein häufiger Kritikpunkt an Springer-Konzepten ist die Sorge vor mangelnder fachlicher Einarbeitung in spezialisierten Fachbereichen. Das Sana Klinikum Coburg begegnet diesem Vorbehalt mit einem intensiven und strukturierten Onboarding-Prozess. Alle Pool-Mitarbeiter durchlaufen eine gezielte Vorbereitung, die sie befähigt, in den unterschiedlichen medizinischen Disziplinen des Hauses sicher und kompetent zu agieren.</p><p> </p><p>Dieser Fokus auf die fachliche Qualifikation sichert den hohen Standard der Pflege und sorgt dafür, dass die Springer von den Stationsteams als vollwertige und hilfreiche Ergänzung wahrgenommen werden. Die Klinikleitung unterstreicht dabei, dass die besondere Flexibilität und Kompetenz der Pool-Kräfte auch finanziell durch eine angemessene Vergütung wertgeschätzt wird, was die Motivation innerhalb des neuen Einsatzmodells zusätzlich stärkt.</p><p><strong>Ausblick: Springer-Modelle als Branchenstandard</strong></p><p>Nach den ersten erfolgreichen Wochen plant das Klinikum in Coburg bereits den weiteren Ausbau des Pools. In einem Markt, in dem Fachkräfte die Wahl haben, wird die Fähigkeit einer Klinik, flexible Lebensentwürfe mit professioneller Versorgung zu vereinbaren, zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil.</p><p>Letztlich zeigt das Coburger Modell, dass Stabilität im Krankenhaus nicht durch starres Festhalten an Traditionen, sondern durch mutige Anpassung der Strukturen erreicht wird. Wer in die Zufriedenheit und Autonomie seiner Pflegekräfte investiert, investiert unmittelbar in die Zukunftssicherheit des gesamten Hauses.</p><p>Quelle: Sana Kliniken/HCM</p>								</div>
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		<title>Prof. Dr. Marc Baenkler übernimmt Führung der CORIUS Group</title>
		<link>https://www.abc-office24.de/prof-dr-marc-baenkler-uebernimmt-fuehrung-der-corius-group/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Machel Martin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 09:44:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Der Präsident des IQM-Vorstands]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Francesco De Meo]]></category>
		<category><![CDATA[ist am 14. September von seinem Amt zurückgetreten. Bis die Nachfolge geklärt ist]]></category>
		<category><![CDATA[übernimmt der stellvertretende Präsident Prof. Axel Ekkernkamp kommissarisch den Vorsitz.]]></category>
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					<description><![CDATA[Der europäische Klinik- und Praxisverbund CORIUS Group besetzt seine Führungsspitze neu: Zum 1. September 2026 hat Prof. Dr. med. Marc Baenkler, MHBA, die Position des CEO übernommen. ]]></description>
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									<p>Der europäische Klinik- und Praxisverbund CORIUS Group besetzt seine Führungsspitze neu: Zum 1. September 2026 hat Prof. Dr. med. Marc Baenkler, MHBA, die Position des CEO übernommen.</p><p>Der 46-jährige Mediziner und erfahrene Healthcare-Manager, der zuletzt die deutsche Sparte des Reha-Riesen MEDIAN leitete, verantwortet damit künftig die strategische und operative Entwicklung des dermatologischen sowie phlebologischen Versorgungsnetzwerks.</p><p><strong>Expertise aus Akut- und Rehabilitationssektor</strong></p><p>Mit Marc Baenkler gewinnt die CORIUS Group einen Manager, der die operativen Fallstricke verschiedener Sektoren des Gesundheitswesens kennt. Seine Laufbahn ist eng mit der Helios Kliniken Gruppe verknüpft, in der er unter anderem das Universitätsklinikum Wuppertal steuerte und später als Regionalgeschäftsführer Nord ein Netzwerk von Akutkrankenhäusern verantwortete.</p><p>Zuletzt hielt er als CEO Deutschland bei MEDIAN die operative Gesamtverantwortung für rund 17.000 Mitarbeitende. Nach seinem Wechsel in das Advisory Board von MEDIAN im Sommer 2026 folgt nun der Schritt in den ambulanten Sektor. Baenkler bringt eine fundierte Doppelqualifikation mit: Neben dem Medizinstudium an der FAU Erlangen-Nürnberg hält er einen Master of Health Business Administration (MHBA).</p><p><strong>Digitalisierung und KI als operative Hebel</strong></p><p>Ein zentraler Schwerpunkt der neuen Führung liegt auf der technologischen Transformation des Netzwerks. Baenkler plant, digitale Prozesse und insbesondere KI-basierte Anwendungen tiefer in den klinischen und administrativen Alltag zu integrieren. Ziel ist es, durch automatisierte Unterstützung Freiräume für die medizinischen Teams zu schaffen und gleichzeitig die Versorgungsqualität zu erhöhen.</p><p>„Ich möchte die Möglichkeiten neuer Technologien und insbesondere KI-basierter Anwendungen nutzen, wenn sie einen konkreten Mehrwert für die Versorgung und für unsere Mitarbeitenden schaffen.“</p><p>Dabei verfolgt er einen nutzenorientierten Ansatz: Wachstum soll bei CORIUS künftig noch stärker mit einer effizienten Vernetzung der Standorte und einer modernen Infrastruktur einhergehen.</p><p><strong>Brückenschlag zwischen Management und Wissenschaft</strong></p><p>Bemerkenswert an Baenklers Profil ist die fortgeführte akademische Tätigkeit. Seit 2021 hält er eine Professur für Krankenhausmanagement an der Medical School Hamburg (MSH). In seiner Forschung befasst er sich intensiv mit strategischer Planung, Prozessmanagement und der Gewinnung internationaler Fachkräfte – Themen, die für die Skalierung eines fachärztlichen Netzwerks wie der CORIUS Group von hoher Relevanz sind.</p><p>„Entscheidend ist für mich, Wachstum und Weiterentwicklung immer mit einem konkreten Nutzen für die medizinische Versorgung zu verbinden. CORIUS verfügt bereits über ein starkes Netzwerk und viel medizinische Expertise. Darauf möchte ich gemeinsam mit den Teams aufbauen“, betont der neue CEO.</p><p><strong>Fokus auf nachhaltige Plattform-Entwicklung</strong></p><p>Mit dem Wechsel an der Spitze signalisiert die CORIUS Group eine Phase der Konsolidierung und des technologischen Ausbaus. Baenkler wird das Netzwerk aus Praxen und Kliniken in Europa weiterentwickeln, wobei die Verknüpfung von medizinischer Qualität mit schlanken, digitalen Versorgungsstrukturen im Vordergrund stehen dürfte. Für Klinik-Entscheider bleibt spannend zu beobachten, wie Baenkler seine Erfahrungen aus dem stationären Management auf die ambulante Facharzt-Plattform überträgt.</p><p>Corius Group/HCM, 08.09.2026</p><p> </p>								</div>
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		<title>Digitale Patientensteuerung &#8211; Ein Flickenteppich aus Kassen-Apps?</title>
		<link>https://www.abc-office24.de/digitale-patientensteuerung-ein-flickenteppich-aus-kassen-apps/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Machel Martin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 09:42:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Der Präsident des IQM-Vorstands]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Francesco De Meo]]></category>
		<category><![CDATA[ist am 14. September von seinem Amt zurückgetreten. Bis die Nachfolge geklärt ist]]></category>
		<category><![CDATA[übernimmt der stellvertretende Präsident Prof. Axel Ekkernkamp kommissarisch den Vorsitz.]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.abc-office24.de/?p=7761</guid>

					<description><![CDATA[Wer soll Patientinnen und Patienten künftig digital zum passenden Arzt lotsen? Die einzelne Krankenkasse per App oder eine zentrale Plattform rund um die 116 117? Die KBV warnt vor einem Flickenteppich aus bis zu 90 verschiedenen Insellösungen. Und wer haftet eigentlich, wenn die digitale Ersteinschätzung danebenliegen sollte?]]></description>
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									<p>Wer soll Patientinnen und Patienten künftig digital zum passenden Arzt lotsen? Die einzelne Krankenkasse per App oder eine zentrale Plattform rund um die 116 117? Die KBV warnt vor einem Flickenteppich aus bis zu 90 verschiedenen Insellösungen. Und wer haftet eigentlich, wenn die digitale Ersteinschätzung danebenliegen sollte?</p><p>Die SBK hat die KBV-Lösung in ihre App integriert und geht damit für ihre Versicherten keine Kompromisse ein. Unabhängig davon, wie das gesundheitspolitische Berlin entscheiden sollte.</p><p>Die SBK hat die KBV-Lösung in ihre App integriert und geht damit für ihre Versicherten keine Kompromisse ein. Unabhängig davon, wie das gesundheitspolitische Berlin entscheiden sollte.</p><p>Spätestens seit Anfang dieses Jahrzehnts ist landläufig bekannt, dass einerseits Krankheitssymptome innerhalb weniger Stunden – beispielsweise über Nacht – auftreten können und dass man andererseits mit manchen dieser Symptome nicht unbedingt Zeit in einem vollgestopften hausärztlichen Wartezimmer verbringen sollte. Eine Ersteinschätzung per App mit anschließender Terminvermittlung auf Knopfdruck scheint die für alle Seiten beste Lösung darzustellen. Ein weiterer Vorteil ist, dass durch die sogenannte digitale Patientensteuerung Menschen schneller in die passende Versorgungsebene befördert werden können. Soweit die Theorie.</p><p>Strittig ist nämlich, welche Infrastruktur dafür schlussendlich sorgen soll. Während der GKV-Spitzenverband auf die App-Lösungen der einzelnen Krankenkassen setzt, fordert die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) eine zentrale Plattform, die auf dem Ökosystem um die 116 117 basiert. Im gleichen Atemzug warnt sie vor bis zu 90 unterschiedlichen Zugangswegen und einem möglichen Chaos für Patientinnen und Patienten. KBV-Chef Andreas Gassen warnt: „Wir laufen gerade mit Ansage ins Chaos.“</p><p>Quelle: Johannes Kapfer </p>								</div>
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		<title>Künstliche Intelligenz in der Medizintechnik &#8211; Healthineers-Chef ordnet KI medizinischen Zielen unter</title>
		<link>https://www.abc-office24.de/kuenstliche-intelligenz-in-der-medizintechnik-healthineers-chef-ordnet-ki-medizinischen-zielen-unter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Machel Martin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 09:40:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Der Präsident des IQM-Vorstands]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Francesco De Meo]]></category>
		<category><![CDATA[ist am 14. September von seinem Amt zurückgetreten. Bis die Nachfolge geklärt ist]]></category>
		<category><![CDATA[übernimmt der stellvertretende Präsident Prof. Axel Ekkernkamp kommissarisch den Vorsitz.]]></category>
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					<description><![CDATA[Siemens-Healthineers-Chef Bernd Montag hält eine eigenständige KI-Strategie für entbehrlich. Künstliche Intelligenz soll sich an konkreten medizinischen Aufgaben orientieren, Fachkräfte entlasten und die Behandlung schwerer Erkrankungen unterstützen. Entscheidend bleiben hochwertige Daten und ärztliche Expertise.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="7755" class="elementor elementor-7755" data-elementor-post-type="post">
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									<p>Siemens-Healthineers-Chef Bernd Montag hält eine eigenständige KI-Strategie für entbehrlich. Künstliche Intelligenz soll sich an konkreten medizinischen Aufgaben orientieren, Fachkräfte entlasten und die Behandlung schwerer Erkrankungen unterstützen. Entscheidend bleiben hochwertige Daten und ärztliche Expertise.</p><p>Für Bernd Montag steht beim Einsatz künstlicher Intelligenz nicht die Technologie im Vordergrund, sondern die medizinische Aufgabe, die sich mit ihrer Hilfe lösen lässt. Der Vorstandsvorsitzende von Siemens Healthineers hält deshalb eine eigenständige KI-Strategie, die losgelöst von konkreten Anwendungen formuliert wird, nicht für notwendig.</p><p>Das geht aus einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur hervor, deren Meldung am 24. August 2026 im Handelsblatt veröffentlicht wurde. Montag zufolge sollte zunächst feststehen, wie sich etwa die Behandlung von Krebs verbessern lässt. Anschließend sei zu klären, welchen Beitrag künstliche Intelligenz dazu leisten kann. Sie wird damit zum Bestandteil medizinischer Lösungen und nicht zum eigenständigen Unternehmensziel.</p><p><strong>KI bleibt Bestandteil der Konzernstrategie</strong></p><p>Die Einordnung bedeutet allerdings keine Abkehr von der Technologie. In seiner im November 2025 vorgestellten Unternehmensstrategie „Elevating Health Globally“  beschreibt Siemens Healthineers künstliche Intelligenz ausdrücklich als wichtigen Hebel, um Gesundheitsdienstleister bei einer effizienteren und stärker personalisierten Versorgung zu unterstützen.</p><p><strong>Sprachbasierte Dokumentationen entlasten den Pflegealltag. </strong></p><p><strong>Künstliche Intelligenz in der Pflegesoftware</strong></p><p><strong>Digitalisierung und KI entlasten nachhaltig den Pflegealltag</strong></p><p>Der Konzern konzentriert sich dabei auf Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfälle und neurodegenerative Erkrankungen. Bildgebung und Präzisionstherapie bilden den Kern dieser Ausrichtung. Die neue Strategiephase begann nach Angaben des Unternehmens im Jahr 2026.</p><p>Hinter dem Ansatz stehen Herausforderungen, die Montag auch gegenüber der dpa angesprochen hat: Gesundheitseinrichtungen müssen mit knappen finanziellen Mitteln und fehlendem Fachpersonal zurechtkommen. KI-Anwendungen sollen deshalb vor allem wiederkehrende Arbeitsschritte erleichtern und medizinischen Fachkräften zusätzliche Handlungsspielräume verschaffen.</p><p><strong>Ärztliche Erfahrung prägt Entwicklung und Einsatz</strong></p><p>Eine weitere Voraussetzung sieht Montag in der Qualität der Trainingsdaten. Für diagnostische Anwendungen genügen demnach große Mengen medizinischer Bilder allein nicht. Erforderlich sind zusätzlich verlässliche fachärztliche Befunde, mit deren Hilfe sich die Aufnahmen medizinisch einordnen lassen.</p><p>Ärztliche Erfahrung ist damit nicht nur bei der späteren Nutzung eines Systems relevant, sondern bereits während seiner Entwicklung. Künstliche Intelligenz soll die Expertise medizinischer Fachkräfte unterstützen, aber nicht vollständig ersetzen.</p><p><strong>Automatisierte Konturierung in der Strahlentherapie</strong></p><p>Wie ein solcher Ansatz konkret aussehen kann, zeigt eine Anwendung des Geschäftsbereichs Varian. Das Unternehmen teilte im Mai 2026 mit, dass eine KI-Funktion für das Strahlentherapie-Planungssystem Eclipse die CE-Kennzeichnung erhalten hat.</p><p>Nach Unternehmensangaben kann die Software auf CT- und MRT-Aufnahmen mehr als 200 vorab definierte Strukturen automatisch abgrenzen. Dazu gehören Organe, Lymphknoten und bereits diagnostizierte Hirnmetastasen. Die Konturen dienen als Grundlage für die weitere Bestrahlungsplanung und müssen durch medizinisches Fachpersonal geprüft und bei Bedarf angepasst werden.</p><p>Der Hersteller erwartet, dass sich dadurch manuelle Arbeitsschritte und Unterschiede zwischen einzelnen Konturierungsergebnissen reduzieren lassen. Die Produktmitteilung enthält allerdings keine Angaben dazu, wie stark die Anwendung Arbeitsabläufe unter realen Bedingungen beschleunigt oder ob sie patientenrelevante Behandlungsergebnisse verbessert.</p><p>Für die Bewertung entsprechender Systeme bleibt daher entscheidend, welcher konkrete Nutzen sich im jeweiligen Einsatzbereich tatsächlich nachweisen lässt.</p><p>Quelle: Guido Deußing </p><p> </p>								</div>
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		<title>ePA im Faktencheck: Wie sicher sind sensible Gesundheitsdaten?</title>
		<link>https://www.abc-office24.de/epa-im-faktencheck-wie-sicher-sind-sensible-gesundheitsdaten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Machel Martin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2026 13:24:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Der Präsident des IQM-Vorstands]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Francesco De Meo]]></category>
		<category><![CDATA[ist am 14. September von seinem Amt zurückgetreten. Bis die Nachfolge geklärt ist]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Faktencheck: Sind Informationen und Daten in der ePA wirklich sicher und können nicht in die Hände unberechtigter Personen gelangen?]]></description>
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									<p>Im Faktencheck: Sind Informationen und Daten in der ePA wirklich sicher und können nicht in die Hände unberechtigter Personen gelangen?</p><p>Es gibt immer wieder Fragen rund um Datenschutz und Datensicherheit der elektronischen Patientenakte. Können unberechtigte Personen auf die ePA zugreifen? Können durch das Sammeln auch sensibler Informationen Nachteile für Versicherte entstehen? </p><p>Grundsätzlich gilt: Gesundheitsdaten sind in Deutschland besonders geschützt. Das liegt zum einen an dem sicheren Netz des Gesundheitswesens, der Telematikinfrastruktur. Zum anderen wurde und wird die ePA mit höchsten und modernsten Sicherheitsstandards gebaut. Die Sicherheitsarchitektur der ePA ist so konzipiert, dass nur die Patientin bzw. der Patient selbst sowie das berechtigte medizinische Personal in die jeweilige ePA schauen kann. Auch Krankenkassen haben aufgrund technischer und gesetzlicher Regelungen keine Möglichkeit, Inhalte einer ePA einzusehen.</p><p>Versicherte können außerdem selbst entscheiden, ob eine Einrichtung auf die ePA zugreifen kann. Insgesamt unterstützen Befunde, Dokumente und Daten die Behandlung und tragen zu einer besseren Versorgung bei, weil die Behandelnden sich einen umfassenden Überblick verschaffen können. </p><p>Quelle: Kerstin Müller</p>								</div>
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