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Mit einem Ăberschuss von 5,2 Millionen Euro prĂ€sentiert sich Agaplesion auch 2024 wirtschaftlich stabil. Der Gesundheitskonzern legt den Fokus auf Wachstum, Digitalisierung und innovative Kooperationen wie die geplante Holding mit dem Klinikum Darmstadt.
Agaplesion hat fĂŒr das GeschĂ€ftsjahr 2024/2025 ein positives Jahresergebnis vorgelegt. Der gröĂte evangelische Gesundheitskonzern Deutschlands betont in seinem aktuellen GeschĂ€ftsbericht mit dem Titel âHaltungâ die Bedeutung einer klaren strategischen Ausrichtung sowie die Rolle seiner ĂŒber 22.000 Mitarbeitenden.
Agaplesion ist diakonisch geprĂ€gt und erzielte im GeschĂ€ftsjahr 2024 Umsatzerlöse von 1,9 Milliarden Euro â was 129,8 Millionen Euro mehr als noch 2023 sind. Der daraus resultierende JahresĂŒberschuss lag bei 5,2 Millionen Euro. Bundesweit werden jĂ€hrlich rund eine Million Patienten versorgt.
Vorstandsvorsitzender Dr. Markus Horneber verweist auf die herausfordernden Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen und hebt die Unternehmensstrategie mit den Schwerpunkten Fokussierung, Wachstum, Diversifizierung und rechtlicher Positionierung hervor. Sechs Fokusprojekte, darunter die Optimierung der Patientenerfahrung (âCustomer Journeyâ) sowie der Einsatz KĂŒnstlicher Intelligenz in verschiedenen Bereichen, sollen die Ausrichtung auf Kunden- und MitarbeiterbedĂŒrfnisse stĂ€rken.
Einzigartige Holding geplant
Seit der GrĂŒndung im Jahr 2002 ist Agaplesion auf ĂŒber 100 Einrichtungen angewachsen. Zuletzt wurden das St. Marien-Seniorenheim und das Seniorenzentrum Marienhof in Ratingen in den Verbund aufgenommen. Ein geplantes Kooperationsmodell mit dem Klinikum Darmstadt sieht die GrĂŒndung einer gemeinsamen Holding vor â ein bislang in dieser Form einmaliges Vorhaben zwischen einem konfessionellen und einem kommunalen TrĂ€ger.
Auch der Servicebereich wurde gezielt ausgebaut und bietet heute Leistungen wie Einkauf, Catering, IT und Medizintechnik zentralisiert an. Diese Entwicklung soll insbesondere kleinere Einrichtungen entlasten.
Verfahren gegen Stadt Frankfurt
In rechtlicher Hinsicht geht Agaplesion gegen die finanzielle UnterstĂŒtzung kommunaler KrankenhĂ€user durch öffentliche Mittel vor. Ein entsprechendes Verfahren gegen die Stadt Frankfurt wurde eingeleitet. Ziel sei es, faire Wettbewerbsbedingungen sicherzustellen.Â
Das gute Jahresergebnis zeigt, welche Kraft dem diakonischen Zusammenhalt und unserem nachhaltigen Wirtschaftsmodell innewohnt.
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Der Aufsichtsrat unterstĂŒtzt das strategische Vorgehen und unterstreicht die Bedeutung einer gemeinschaftlich getragenen und werteorientierten Unternehmenskultur. Das Fazit vom Aufsichtsratsvorsitzenden Pastor Stephan Ringeis: âDas gute Jahresergebnis zeigt, welche Kraft dem diakonischen Zusammenhalt und unserem nachhaltigen Wirtschaftsmodell innewohnt.â
Quelle: Agaplesion/fam/hnle