Gesundheitswirtschaft – KMS-GrĂŒnder Alois G. Steidel verstorben

Der GrĂŒnder der KMS GmbH, Alois G. Steidel, ist tot. Er starb mit 62 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit, teilte das IT-Unternehmen, das Wissensmanagement und Consulting fĂŒr die Gesundheitswirtschaft anbietet, mit.

Auf die Frage, warum er gerne bei KMS arbeite, antwortete Alois G. Steidel einmal, „weil ich hier die Möglichkeit habe, meine Leidenschaft auszuleben. KMS ist eben mein viertes Kind“. Am 1. November ist der GrĂŒnder der KMS Vertrieb und Services GmbH in Unterhaching nach kurzer schwerer Krankheit verstorben. Er wurde 62 Jahre alt.

„Alois wird uns von ganzem Herzen fehlen“, schreibt das KMS-Team auf der Firmen-Homepage: „Alois hat ĂŒber drei Jahrzehnte in der Gesundheitswirtschaft Akzente gesetzt und unser Unternehmen geprĂ€gt. Dabei hat er auf außergewöhnliche Weise Menschlichkeit und fachliche Themen vereint. Sein ausgeprĂ€gter Netzwerkgedanke ist die Wiege einer offenen und familiĂ€ren Kultur, die RĂ€ume eröffnet hat, um Themen fĂŒr die KMS und auch ĂŒber unser Unternehmen hinaus zu entwickeln.“

Wissensmanager fĂŒr die Gesundheitswirtschaft

Steidel war seit der FirmengrĂŒndung am 15. April 1996 geschĂ€ftsfĂŒhrender Gesellschafter und spĂ€ter Vorstandsvorsitzender des Unternehmens, das im August 2021 von der CompuGroup Medical (CGM) ĂŒbernommen wurde. KMS gilt als einer der fĂŒhrenden Anbieter fĂŒr Wissensmanagement und Consulting in der Gesundheitswirtschaft. Mit den Softwarelösungen „eisTIK“ und „Eye on Health“ etablierte sich das Unternehmen nach eigenen Angaben als MarktfĂŒhrer fĂŒr Management-Informationssysteme im deutschen Klinikmarkt.

Vor der KMS-GrĂŒndung war Alois G. Steidel laut Unternehmensangaben fĂŒr mehrere zukunftsorientierte Firmen tĂ€tig – beispielsweise fĂŒr ein MĂŒnchner IT-Unternehmen, das Software fĂŒr Airlines programmiert und herstellt, sowie ein Unternehmen, das frĂŒh komplette Behandlungspfade fĂŒr Klinikpatienten elektronisch dargestellt hat.

Mitglied des cdgw-PrÀsidiums

Der FirmengrĂŒnder war zudem Leiter des Ayinger GesprĂ€chskreises und GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Zukunftsinstituts Gesundheitswirtschaft. Außerdem bildete Steidel zusammen mit Holger Dettmann (GeschĂ€ftsfĂŒhrender Gesellschafter der Eptima GmbH), Prof. Dr. med. Axel Ekkernkamp (Mitglied der GeschĂ€ftsfĂŒhrung der BG Kliniken, Ärztlicher Direktor und GeschĂ€ftsfĂŒhrer Unfallkrankenhaus Berlin und kma Herausgeber) sowie Peter Herrmann (GeschĂ€ftsfĂŒhrer passion4health GmbH) das PrĂ€sidium des Clubs der Gesundheitswirtschaft (cdgw).

 

Der typische Tag ist: Telefon, Termine, Problemlöser, Tröster, Wunschlisten, Betreuer und leider auch mal Arschloch sein.

 

Seinen typischen Arbeitsalltag beschrieb Steidel folgendermaßen: „Wenn ich meine Tage nicht komplett in Outlook durchstrukturieren wĂŒrde, dann hĂ€tte ich ein Problem. Der typische Tag ist: Telefon, Termine, Problemlöser, Tröster, Wunschlisten, Betreuer und leider auch mal Arschloch sein. Untypisch ist, mal mehr als zwei Stunden an einem Thema arbeiten zu können. Das geht nur abends oder am Wochenende.“

Quelle: koj/kma