Nach 11 Jahren ist Schluss – Zu Oktober − Holzgreve gibt UKB-Vorstandsvorsitz auf

Prof. Dr. Wolfgang Holzgreve, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UniversitĂ€tsklinikums Bonn, scheidet auf eigenen Wunsch aus dem UKB-Vorstand aus. Elf Jahre nach seinem Start macht er zum 1. Oktober Schluss.

Paukenschlag am UniversitĂ€tsklinikum Bonn (UKB): Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Wolfgang Holzgreve gibt seine Positionen auf. Er nennt persönliche GrĂŒnde als Auslöser fĂŒr die Entscheidung. Der 68-JĂ€hrige steht dem UKB seit 1. Januar 2012 vor. In seiner Zeit hat sich nach Unternehmensangaben das Klinikum zu „einer der wirtschaftlich erfolgreichsten UniversitĂ€tskliniken in Deutschlands“ entwickelt. Es sei national wie international anerkannt als Zentrum fĂŒr Spitzenmedizin und exzellente Forschung. Prof. Holzgreve hatte daran einen maßgeblichen Anteil.

„Sein zupackendes Engagement machte ihn zum Motor einer effizienten, patientenfreundlichen und zukunftsfĂ€higen UniversitĂ€tsmedizin“, so kommentierte das UKB sein angekĂŒndigtes Ausscheiden.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats des UKB, Prof. Dr. Heinz Reichmann, wĂŒrdigt Holzgreves Arbeit. „Sein erfolgreiches Wirken zeigt, dass Forschung, bestmögliche Patientenversorgung und Wirtschaftlichkeit keine GegensĂ€tze sein mĂŒssen. Wolfgang Holzgreve hat diese Trias vielmehr stets als Einheit verstanden und die Geschicke des UKB in diesem Sinne Ă€ußerst erfolgreich gefĂŒhrt.“ Mit Prof. Wolfgang Holzgreve scheide eine prĂ€gende Persönlichkeit aus dem Amt, fĂŒhrt er weiter aus. „Im Namen des gesamten Aufsichtsrats möchte ich Wolfgang Holzgreve fĂŒr seine hervorragende TĂ€tigkeit und sein großes persönliches Engagement danken.“ 

Sein erfolgreiches Wirken zeigt, dass Forschung, bestmögliche Patientenversorgung und Wirtschaftlichkeit keine GegensĂ€tze sein mĂŒssen. 

Prof. Holzgreve ist erst letzte Woche als Aufsichtsratsvorsitzender am UniversitĂ€tsklinikum Leipzig wiedergewĂ€hlt worden. FĂŒr das UKB steht er auch nach seinem Ausscheiden weiter als Berater zur VerfĂŒgung.

Quelle: UKB/enc